Fördermittel für den Bau von acht Mietwohnungen

Land fördert bezahlbaren Wohnraum in Trier-Biewer

Mit einem ISB-Darlehen fördert das Land über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) den Neubau von acht Wohnungen für Haushalte mit geringem Einkommen in der Henneystraße in Trier-Biewer. Die Wohnungen können im Herbst 2015 bezogen werden.

"Aufgrund der Nähe zu Luxemburg gibt es in der Region einen hohen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum", sagt der Bau- und Finanzminister Dr. Carsten Kühl. "Mit der Finanzierung dieses Projekts im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung kommen wir unserer Aufgabe nach, bezahlbaren Wohnraum für Haushalte mit niedrigen Einkommen zu schaffen." Um die Bereitstellung dringend benötigter Mietwohnungen zu forcieren, habe das Finanzministerium gemeinsam mit der ISB im vergangenen Jahr die Fördermodalitäten verbessert. "Wir können so flexibel reagieren und differenziert auf die unterschiedlichen Problemlagen im Land eingehen", so Kühl.

"Insgesamt entstehen acht Mietwohnungen mit 660 Quadratmetern Wohnfläche. Davon sind sieben Wohnungen barrierefrei ausgestattet", erklärt Wolfgang Marzi, der zusammen mit seiner Schwägerin eine Bauherrengemeinschaft bildet. "Wir engagieren uns nicht im sozialen Wohnungsbau, um schnell Gewinn zu machen. Das soziale Engagement liegt uns am Herzen." Durch die Förderung sei es möglich, die acht Wohnungen zu einer Nettokaltmiete von 5,35 Euro pro Quadratmeter zu vermieten.

"Bauherren und Investoren beantragen das ISB-Darlehen Mietwohnungen direkt bei der ISB. Langfristige Planungssicherheit bietet die Zinsfestschreibung auf bis zu zwanzig Jahre mit Zinsen in Höhe von anfänglich 0,0 bis 1,0 Prozent während der Bindungsdauer", so Jakob Schmid, Mitglied des Vorstandes der ISB. Als Gegenleistung verpflichte sich der Investor, die Wohnungen an Haushalte zu vermieten, die bestimmte Einkommensgrenzen einhalten, und nicht mehr als die vereinbarte Miete zu nehmen. 

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Claudia Belz
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