Härtefallhilfe

Unternehmen, die in ihrer Existenz bedroht sind und die bisher in den bestehenden Hilfsprogrammen von Bund, Ländern und Kommunen nicht antragsberechtigt waren, können von heute an Anträge auf Härtefallhilfen von Bund und Ländern für den Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021 stellen. Die Härtefallhilfe ist analog zur Überbrückungshilfe III des Bundes konzipiert und wird nicht auf die Leistungen der Grundsicherung angerechnet. Die Anträge müssen wie die Überbrückungshilfe über prüfende Dritte eingereicht werden. Die Härtefallhilfen werden durch die Länder geregelt. Das jeweilige Bundesland prüft den Einzelfall und entscheidet nach eigenem Ermessen, wer eine Härtefallhilfe erhält.

Weitere Informationen finden Sie hier
 


Neustarthilfe

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbstständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist. 
Die Höhe des Zuschusses beträgt bei Soloselbständigen maximal 7.500 Euro (Kapitalgesellschaften mit mehreren Gesellschaftern bis zu 30.000 Euro) und wird in einem Betrag ausgezahlt. Sie besteht aus einmalig 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird. Dabei muss ein Umsatzeinbruch von mindestens 60% im Vergleich zum Referenzumsatz 2019 vorliegen. Die Neustarthilfe wird nicht auf die Leistungen der Grundsicherung angerechnet. 

Weitere Informationen finden Sie hier.


Überbrückungshilfe III

Mit der Überbrückungshilfe III soll die Existenz von gefährdeten kleinen und mittelständischen Unternehmen, Soloselbstständigen, Angehörigen der Freien Berufe sowie gemeinnützigen und kirchlichen Unternehmen und Organisationen sowie von Start-Ups im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 gesichert werden. Anträge können ausschließlich über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte über das zentrale Bundesportal gestellt werden. Gefördert werden fortlaufende fixe Betriebskosten bis zu 100% der förderfähigen Fixkosten, je nachdem, wie hoch der Umsatzrückgang im Referenzzeitraum war. Darüber hinaus wird ein Eigenkapitalzuschuss an berechtigte Unternehmen ausgezahlt. 

Weitere Informationen finden Sie hier
 



Dezemberhilfe

Es können keine weiteren Anträge für dieses Programm gestellt werden. Die Frist zur Antragstellung endete am 30.04.2021.

Die Möglichkeit zur Stellung eines Änderungsantrags ist weiterhin möglich. Die Frist zur Änderung der Antragsdaten endet am 30.06.2021 und die Frist zur Änderung der Kontoverbindung am 31.07.2021.

Weitere Informationen finden Sie hier


Novemberhilfe

Es können keine weiteren Anträge für dieses Programm gestellt werden. Die Frist zur Antragstellung endete am 30.04.2021

Die Möglichkeit zur Stellung eines Änderungsantrags ist weiterhin möglich. Die Frist zur Änderung der Antragsdaten endet am 30.06.2021 und die Frist zur Änderung der Kontoverbindung am 31.07.2021. 

Weitere Informationen finden Sie hier


Überbrückungshilfe II

Es können keine weiteren Anträge für dieses Programm gestellt werden. Die Frist zur Antragstellung endete am 31.03.2021

Die Möglichkeit zur Stellung eines Änderungsantrags ist weiterhin möglich. Die Frist dazu endet am 31.05.2021.

Weitere Informationen finden Sie hier
 

 


Überbrückungshilfe

Es können keine weiteren Anträge für dieses Programm gestellt werden. Die Frist zur Antragstellung endete am 09.10.2020

Es können auch keine weiteren Änderungsanträge gestellt werden. Die Frist zur Stellung eines Änderungsantrags endete am 30.11.2020

Weitere Informationen finden Sie hier
 


Corona Soforthilfe

Es können keine weiteren Anträge für dieses Programm gestellt werden. Die Frist zur Antragstellung endete am 31.05.2020

Weitere Informationen - insbesondere zur Rückzahlung  -  finden Sie hier
 


Weitere Unterstützung der ISB

Tilgungsaussetzung bei Programmkredite

Die ISB gewährt bei Programmkrediten ohne Haftungsfreistellung auf formlosen Antrag der Hausbank auf dem Bankenleitweg Tilgungsaussetzungen. Diese sind bis zum 30. Juni 2021 befristet. Zinsstundungen und Laufzeitverlängerungen sind damit nicht verbunden. Wir gehen davon aus, dass von dieser Möglichkeit nur in Abstimmung zwischen dem Endkunden und der Hausbank Gebrauch gemacht wird, da Tilgungsaussetzungen nach derzeitiger Einschätzung in der Regel auf der Ebene der Hausbanken als Forbearance-Maßnahme mit entsprechenden Konsequenzen in der Risikobewertung anzusehen sind.

Programmkredite der ISB

Für die rheinland-pfälzische Unternehmen, die nicht in die Soforthilfeprogramme passen (bspw. aufgrund der Unternehmensgröße oder weil sie nicht in Schwierigkeiten geraten sind), bietet die ISB zur Abdeckung des Finanzierungsbedarfs (Betriebsmittel, Warenlagerfinanzierung und Investitionen) auch weiterhin die bekannten Programmkredite an: 

Für diese Programme gelten die Antragsvoraussetzungen unverändert fort. Die Antragstellung erfolgt über die Hausbanken.



Härtefallhilfe

Mit der Härtefallhilfe soll die Existenz von gefährdeten Unternehmen, Selbstständigen, Vereinen sowie anderen Organisationen, die wirtschaftlich am Markt tätig sind, im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 gesichert werden, sofern sie eine pandemiebedingte besondere Härte erleiden und keinen Zugang zu allen weiteren Hilfsprogrammen von Bund, Ländern und Kommunen haben. Das heißt, dass ein Antrag zur Härtefallhilfe nur gestellt werden kann, wenn die durch die Pandemie entstandene Härte nicht durch andere Mittel wie die sonstigen Hilfsangebote des Bundes, der Länder und der Kommunen oder durch bestimmte Eigenmittel abgewendet werden kann. Eine Anrechnung auf die Leistungen der Grundsicherung erfolgt nicht. 

Anträge können ausschließlich durch einen prüfenden Dritten über das zentrale Portal www.haertefallhilfen.de  gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. August 2021. Für all jene, die noch keinen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer haben, hält die Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz einen speziellen Steuerberater-Suchdienst bereit. Wirtschaftsprüfer sind im Berufsregister der WPK zusammengeführt.

Die Förderbedingungen sind analog zu denen der Überbrückungshilfe III, wobei jedoch eine maximale Förderhöhe von 100.000 Euro pro Unternehmen definiert ist. Gefördert werden ausschließlich fortlaufende betriebliche Fixkosten im Förderzeitraum. Sofern die errechnete Fördersumme unter 2.000 Euro liegt, wird jedoch keine Härtefallhilfe ausgezahlt. Abschlagszahlungen sind nicht vorgesehen. 


Weitere Informationen zu den Förderbedingungen der Härtefallhilfe finden Sie hier.





Neustarthilfe

Mit der Neustarthilfe werden selbstständig erwerbstätige Soloselbstständige und Kapitalgesellschaften unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist. Sie ergänzt die bestehenden Sicherungssysteme, wie zum Beispiel die Grundsicherung. Die Neustarthilfe wird nicht auf die Leistungen der Grundsicherung angerechnet.

Anträge können seit dem 16. Februar 2021 über das zentrale Portal ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden, entweder als Direktanträge oder über einen prüfenden Dritten. Die Zahlungen werden allein vom Bund vorgenommen. Ein Teil der Anträge wird im Rahmen einer haushaltsrechtlich erforderlichen beschleunigten Vorprüfung direkt in das Bewilligungsverfahren der Länder überwiesen. 

Die Höhe des Zuschusses beträgt maximal 7.500 Euro und wird in einem Betrag ausgezahlt. Sie besteht aus einmalig 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird. Der Zuschuss ist nicht zweckgebunden. Dies gilt als ein Vorschuss und eine Endabrechnung ist bis zum 31. Dezember 2021 zu erstellen. 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die zentrale Hotline des Bundes unter 030 120021034.

Darüber hinaus hat der Bund häufige Fragen und Antworten in einer Übersicht zusammengefasst.


    Kontakt

    Hotline Direktantrag Soloselbständige
    030 120021034
    Hotline für prüfende Dritte
    030 530199322
    Fragen zu bereits gestellten Anträgen



    ÜBERBRÜCKUNGSHILFE III DES BUNDES FÜR KLEINE UND MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMEN

    Mit der Überbrückungshilfe III soll die Existenz von gefährdeten Unternehmen aller Größen, Soloselbstständigen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe im Haupterwerb sowie gemeinnützigen Unternehmen und Organisationen, kirchlichen Unternehmen und Start-Ups die bis zum 31. 10.2020 gegründet wurden, im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 gesichert werden.

    Anträge können seit 10. Februar 2021 ausschließlich über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte über das zentrale Portal ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

    Die Anträge werden an die in den Ländern zuständigen Stellen weitergeleitet, dort bearbeitet und von dort ausgezahlt. Damit das Geld schnell bei den Betroffenen ankommt, werden zunächst Abschlagszahlungen direkt durch den Bund vorgenommen. Die Änderung der Antragsdaten über einen Änderungsantrag ist seit dem 27.04.2021 möglich. Eine separate Funktion zur Änderung der Kontoverbindung wird zeitnah zur Verfügung gestellt.

    Für all jene, die noch keinen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer haben, hält die Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz einen speziellen Steuerberater-Suchdienst bereit; Wirtschaftsprüfer sind im Berufsregister der WPK zusammengeführt.


      Kontakt

      Hotline für prüfende Dritte
      030 530199322
      Hotline Direktantrag Soloselbständige
      030 120021034
      Fragen zu bereits gestellten Anträgen



      Dezemberhilfe

      Hinweis zu Antragsbearbeitung Dezemberhilfe

      Anträge für das Bundesprogramm „Dezemberhilfe“ können seit dem 23. Dezember 2020 gestellt werden. Damit das Geld schnell bei den Betroffenen ankommt, werden Abschlagszahlungen von bis zu 5.000 Euro bei Direktanträgen von Soloselbstständigen und bis zu 50.000 Euro bei Anträgen über prüfende Dritte gezahlt.

      Die Abschlagszahlungen werden allein vom Bund vorgenommen. Ein Teil der Anträge wird im Rahmen einer haushaltsrechtlich erforderlichen beschleunigten Vorprüfung direkt in das Bewilligungsverfahren der Länder überwiesen. Sollte innerhalb von zehn Tagen nach Antragstellung keine Abschlagszahlung erfolgen, können Antragstellende daher damit rechnen, dass die gesamte Fördersumme ausgezahlt wird. Aus technischen Gründen erfolgt in diesen Fällen keine Zwischennachricht an den Antragsteller.

      Die reguläre Auszahlung der beantragten Dezemberhilfe durch die Bewilligungsstellen der Länder erfolgt seit 1. Februar 2021. Sollten Sie Fragen zu bereits gestellten Anträgen haben, schreiben Sie bitte eine E-Mail an csh-team@isb.rlp.de unter Angabe Ihres Aktenzeichens AWHR2/AWDHR2-XXXXX oder wenden sich an den prüfenden Dritten.

      Bei allen anderen Fragen wenden Sie sich bitte an die zentrale Hotline des Bundes unter

      • 030 530199322 für prüfende Dritte 
      • 030 120021034 bei Direktantrag Soloselbstständige 

      oder an den prüfenden Dritten (z. B. Ihren Steuerberater), der Sie bei der Antragstellung unterstützt hat.

      Darüber hinaus hat der Bund häufige Fragen und Antworten in einer Übersicht zusammengefasst.
       

      Die Frist zur Antragstellung für dieses Hilfsprogramm endete am 30. April 2021.

      Eine Änderung der Antragsdaten ist bis zum 30. Juni 2021, eine IBAN-Änderung bis zum 31. Juli 2021 möglich.
       


        Kontakt

        Hotline für prüfende Dritte
        030 530199322
        Hotline Direktantrag Soloselbständige
        030 120021034
        Fragen zu bereits gestellten Anträgen



        Novemberhilfe

        Hinweis zur Antragsbearbeitung Novemberhilfe

        Anträge für das Bundesprogramm „Novemberhilfe“ können seit dem 25. November 2020 gestellt werden. Damit das Geld schnell bei den Betroffenen ankommt, werden Abschlagszahlungen von bis zu 5.000 Euro bei Direktanträgen von Soloselbstständigen und bis zu 50.000 Euro bei Anträgen über prüfende Dritte gezahlt.

        Die Abschlagszahlungen werden allein vom Bund vorgenommen. Ein Teil der Anträge wird im Rahmen einer haushaltsrechtlich erforderlichen beschleunigten Vorprüfung direkt in das Bewilligungsverfahren der Länder überwiesen. Sollte innerhalb von zehn Tagen nach Antragstellung keine Abschlagszahlung erfolgen, können Antragstellende daher damit rechnen, dass die gesamte Fördersumme ausgezahlt wird. Aus technischen Gründen erfolgt in diesen Fällen keine Zwischennachricht an den Antragsteller.

        Die reguläre Auszahlung der beantragten Novemberhilfe durch die Bewilligungsstellen der Länder erfolgt seit 12. Januar 2021. Sollten Sie Fragen zu bereits gestellten Anträgen haben, schreiben Sie bitte eine E-Mail an csh-team@isb.rlp.de unter Angabe Ihres Aktenzeichens AWHR1-XXXXX bzw. AWDHR1-XXXXX.

        Bei allen anderen Fragen wenden Sie sich bitte an die zentrale Hotline des Bundes unter

        • 030 530199322 für prüfende Dritte
        • 030 120021034 bei Direktantrag Soloselbständige

        oder an den prüfenden Dritten (z. B. Ihren Steuerberater), der Sie bei der Antragstellung unterstützt hat.

        Darüber hinaus hat der Bund häufige Fragen und Antworten in einer Übersicht zusammengefasst.
         

        Die Frist zur Antragstellung für dieses Hilfsprogramms endete am 30. April 2021.

        Eine Änderung der Antragsdaten ist bis zum  30. Juni 2021, eine IBAN-Änderung bis zum 31. Juli 2021 möglich.
         


        Kontakt

        Hotline für prüfende Dritte
        030 530199322
        Hotline Direktantrag Soloselbständige
        030 120021034
        Fragen zu bereits gestellten Anträgen



        Landesweites Zuschussprogramm
        (nicht gebietsabhängig)

        Zum Erhalt, zum Ausbau und zur Stärkung des Gastgewerbes vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie gewährt das Land Rheinland-Pfalz auf Basis der Tourismusstrategie des Landes und im Wege der Projektförderung Zuwendungen an kleine und mittlere Unternehmen des Gastgewerbes in Rheinland-Pfalz. Gefördert wird die Durchführung von Maßnahmen zur imageprägenden und zukunftsweisenden Verbesserung der Angebotsqualität. Die Zuwendungen sollen Investitionsanreize bieten, das gastgewerbliche Angebot zu erhalten, zu erweitern und qualitativ zu verbessern. Sie sollen die Durchführung von Maßnahmen erleichtern, die die Wettbewerbsfähigkeit und Leistungsfähigkeit der Unternehmen steigern und einen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lassen.


        Weitere Informationen erhalten Sie unter

        Beratung Wirtschaftsförderung
        06131 6172-1333
        Frank Schaaf
        06131 6172-1306
        Matthias Oertelt
        06131 6172-1325
        Ralf Göppert
        06131 6172-1328


        Antragstellung

        Antrag



          Überbrückungshilfe des Bundes für kleine und mittelständische Unternehmen

          Die Regierungskoalition hat am 3. Juni 2020 ein umfassendes Konjunkturpaket mit einem Volumen von rund 130 Milliarden Euro aufgelegt. Neben der Absenkung der Mehrwertsteuer, Kinderbonus und Hilfen für Kommunen, wurde die „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“ beschlossen.

          Die 2. Phase der Überbrückungshilfe soll die Existenz von gefährdeten kleinen und mittelständischen Unternehmen, Soloselbstständigen und Angehörigen der Freien Berufe im Zeitraum von September bis Dezember 2020 sichern. Die Beantragung ist ausschließlich über die Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer möglich. Gefördert werden fortlaufende fixe Betriebskosten bis zu 90% der förderfähigen Kosten, je nachdem, wie hoch der Umsatzrückgang im Referenzzeitraum war. 
           

          Zu diesem Hilfsprogramm können keine Anträge mehr eingereicht werden. Die Antragfrist ist bereits am 31.03.2021 ausgelaufen. 

          Die Frist zur Stellung eines Änderungsantrags endet am 31. Mai 2021.


            Kontakt

            Hotline für prüfende Dritte
            030 530199322
            Hotline Direktantrag Soloselbständige
            030 120021034
            Fragen zu bereits gestellten Anträgen



            Sonderprogramm Corona Venture Capital für Start-ups und KMU

            Die ISB und das Land Rheinland-Pfalz bieten mit Unterstützung der KfW weitere Hilfen zur Stärkung der Eigenkapitalbasis von Start-ups und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Form von offenen und stillen Beteiligungen bis zu 500.000 EUR an. 

            Die Beteiligungen werden über unsere Tochtergesellschaft WFT ausgereicht und sollen helfen, die Corona-bedingten Ausfälle der Unternehmen in der Zukunft aufzufangen. Das für diesen Zweck insgesamt bereitgestellte Fondsvolumen beläuft sich auf 100 Mio. EUR. 

            Das Sonderprogramm unterscheidet zwei Gruppen von Antragstellern jeweils mit Sitz und/oder Betriebsstätte in Rheinland Pfalz:  

            • Start-ups; d. h. junge (< 5 Jahre) technologieorientierte Unternehmen mit einem Erfolg versprechenden wachstumsorientierten Geschäftsmodell und maximal 50 Mitarbeitenden in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft
            • KMU mit einem etablierten Geschäftsmodell mit maximal 250 Mitarbeitenden und einem Gruppenumsatz von weniger als 75 Mio. EUR 

            Von beiden Gruppen ist im Rahmen der Antragsphase darzulegen, inwieweit sie aufgrund der Auswirkungen der Corona Krise mit nachhaltigen Liquiditätsproblemen zu kämpfen haben. Eine Mittelverwendung innerhalb der rheinland-pfälzischen Betriebsstätte sowie eine tragfähige Finanzierungs- und Kostenstruktur wird vorausgesetzt. 

            Beteiligungskonditionen

            Start-ups: 

            • Typisch stille Beteiligung, mind. 100.000 EUR bis zu 500.000 EUR
            • 5 Jahre Laufzeit mit endfälliger Tilgung
            • Vergütung in der Regel analog zur KMU-Variante zzgl. einer Endvergütung von 15 %
            • Verwendungszweck: Betriebsmittel, Gehälter, F & E-Investitionen, Markteinführungsaufwendungen

            KMU: 

            • Typisch stille Beteiligung, mind. 100.000 EUR, maximal 500.000 EUR
            • 10 Jahre Laufzeit – davon 5 Jahre tilgungsfrei und danach ratierliche Rückführung in halbjährlichen Raten
            • Festvergütung 3 % p.a. + 3 % gewinnabhängige Vergütung
            • Verwendungszweck: Betriebsmittel, Gehälter, Warenlager, Kleinstinvestitionen
            • Der Anteil der Beteiligung an der Gesamtfinanzierung beträgt max. 80 % der finanzierungsfähigen Kosten.


            Die Antragsunterlagen für das Sonderprogramm werden auf Anfrage zur Verfügung gestellt. 


            Weitere Informationen erhalten Sie unter

            Beratung Wirtschaftsförderung
            06131 6172-1333
            Thorsten Bechtel
            06131 6172-1349
            Jörg Bunzel
            06131 6172-1361
            Heiko Merz
            06131 6172-1244
            Mike Walber
            06131 6172-1251
            Holger Weißhaupt
            06131 6172-1460



            Corona Soforthilfe Kredit RLP -Gemeinnützige Organisationen

            Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) vergibt zinsgünstige Kredite für Betriebsmittel und Investitionen an gemeinnützige Organisationen und Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der andauernden Corona-Krise 2020 in Rheinland-Pfalz:

            • für gemeinnützige Organisationen und Unternehmen unabhängig von Größe, Rechtsform und Trägerschaft
            • Kredithöchstgrenze von 1,8 Mio. € pro Organisation
            • Endkreditnehmerzinssatz fest 1,50% p. a. 
            • 100%ige Haftungsfreistellung für das durchleitende Kreditinstitut
            • Betriebsmittel- und Investitionsfinanzierung  in einem Kredit möglich

            Kontakt

            Beratung Wirtschaftsförderung
            06131 6172-1333


            CORONA SOFORTHILFE KREDIT RLP - FÖRDERMITTEL ZUR ÜBERBRÜCKUNG VON VORÜBERGEHENDEN LIQUIDITÄTSENGPÄSSEN

            Die Frist zur Antragstellung endete am 30.06.2020.
            Es können keine weiteren Anträge für dieses Programm gestellt werden.

             

            Richtlinie


            Bürgschaften


            Für Risikoübernahmen stehen sowohl die Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH als auch die ISB zur Verfügung.
             

            Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH
            Die Bürgschaftsbank hat im Rahmen des Maßnahmenpaketes der Bundesregierung die Bürgschaftsobergrenze für alle Finanzierungsanlässe auf 2,5 Mio. Euro angehoben. Durch die Schaffung einer Eigenkompetenz für Bürgschaften bis 250.000,- Euro soll die Bearbeitungsgeschwindigkeit nochmals erhöht werden. Die Bürgschaftsquote beträgt dabei bis zu 80 %.

            Erreichbar ist die Bürgschaftsbank unter der Telefonnummer: 06131 62915-65, per E-Mail: info@bb-rlp.de sowie über das Finanzierungsportal: https://finanzierungsportal.ermoeglicher.de/

             

            Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
            Größere Bürgschaften über 2,5 Millionen Euro werden entweder von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) oder dem Land übernommen. Der Höchstbetrag für ISB-Bürgschaften wurde dabei von bisher 3,5 Millionen Euro auf 5 Millionen Euro pro Einzelfall erhöht. Bürgschaften ab 5 Millionen Euro werden auch weiterhin als Landesbürgschaften vergeben. Die Bürgschaftsquote kann bis zu 90% betragen. Die Antragsbearbeitung erfolgt in beiden Fällen wie bisher über die ISB.


            Kontakt

            Axel Fries
            06131 6172-1280
            Uwe Schmitt
            06131 6172-1447
            René Weise
            06131 6172-1240

            Soforthilfen des Bundes für die Gewährung von Überbrückungshilfen als Billigkeitsleistungen für „Corona-Soforthilfen insbesondere für kleine Unternehmen und Soloselbständige“


             

            Die Frist zur Antragstellung endete am 31.05.2020.
            Es können keine weiteren Anträge für dieses Programm gestellt werden.


            Richtlinie

            Merkblätter


            Überbrückungshilfe des Bundes für kleine und mittelständische Unternehmen

            Die Regierungskoalition hat am 3. Juni 2020 ein umfassendes Konjunkturpaket mit einem Volumen von rund 130 Milliarden Euro aufgelegt. Neben der Absenkung der Mehrwertsteuer, Kinderbonus und Hilfen für Kommunen, wurde die „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“ beschlossen.

            Die Überbrückungshilfe soll die Existenz von gefährdeten kleinen und mittelständischen Unternehmen, Soloselbstständigen und Angehörigen der Freien Berufe im Zeitraum von Juni bis August 2020 sichern. Die Beantragung ist ausschließlich über die Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer möglich.
             

            Zu diesem Hilfsprogramm können keine Anträge mehr eingereicht werden. Die Antragfrist ist bereits am 09. Oktober 2020 ausgelaufen. 

            Die Frist zur Stellung eines Änderungsantrags endete am 30. November 2020.
             

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            Informationen


            Weitere Unterstützungsmöglichkeiten vom Land Rheinland-Pfalz


            Unterstützungsmöglichkeiten des Bundes

            Zu den Pressemitteilungen von ISB und MWVLW

            Zu den Bankenrundschreiben im Bankenportal (Login erforderlich)

             


            Beratungshotline


            Für alle Fragen zu den Finanzierungsmöglichkeiten der ISB sind die Expertinnen und Experten der ISB unter der zentralen Beratungshotline 06131 6172-1333 sowie per E-Mail unter beratung@isb.rlp.de erreichbar.

            Die Beratungshotline ist von Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.30 Uhr bis 16:30 Uhr (freitags bis 15.00 Uhr) besetzt.

            Bitte nutzen Sie vorzugsweise die Anfragemöglichkeit per E-Mail, da aufgrund des hohen Informationsbedarfes Engpässe bei der Annahme der telefonischen Anfragen zu erwarten sind und wir Sie so besser mit den gewünschten Informationen versorgen können.

            Wir melden uns so schnell wie möglich bei Ihnen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.