Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen übergibt Förderbescheid für Modernisierung von Mietwohnungen

Wohnbau Mainz GmbH erhält ISB-Darlehen in Höhe von 1,6 Millionen Euro und einen Tilgungszuschuss von 320.000 Euro

Fördebescheidübergabe an die Wohnbau Mainz GmbH

Im Rahmen der Landeswohnraumförderung erhält die Wohnbau Mainz GmbH für die Modernisierung von 16 Mietwohnungen in Mainz-Weisenau von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) ein niedrigverzinstes Darlehen über 1,6 Millionen Euro, das angesichts eines Tilgungszuschusses von 320.000 Euro nicht komplett zurückgezahlt werden muss. Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen überreichte den Förderbescheid gemeinsam mit ISB-Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer im Beisein des Mainzer Oberbürgermeisters Michael Ebling und des Weisenauer Ortsvorstehers Ralf Kehrein an die Geschäftsführer der Wohnbau Mainz GmbH Thomas Will und Franz Ringhoffer.

Die Wohnungen in der Bleichstraße dürfen nach der Modernisierung bis zu 20 Jahre lang nur an Menschen vermietet werden, deren Einkommen innerhalb der im Landeswohnraumgesetz festgelegten Einkommensgrenzen liegen. Außerdem darf der Mietpreis zum Einstieg nicht mehr als 7,70 Euro pro Monat und Quadratmeter betragen. „Bestehender Wohnraum muss auch nach notwendigen und bedarfsgerechten Modernisierungsmaßnahmen bezahlbar bleiben. Deswegen ist die Modernisierungsförderung ein wichtiger Baustein der sozialen Wohnraumförderung des Landes. Durch eine Modernisierung im Rahmen der sozialen Mietwohnraumförderung erhalten bislang nicht geförderte Wohnungen eine Belegungs- und Mietbindung, bereits früher geförderte und noch gebundene Wohnungen bleiben regelmäßig länger in der Sozialbindung. Erst kürzlich haben wir die Förderkonditionen des Modernisierungsprogramms deutlich verbessert. Das Programm bietet jetzt ein optimales Angebot, um bezahlbaren, modernen und klimafreundlichen Wohnraum zu schaffen. Die Wohnbau Mainz GmbH profitiert hier bereits von den neuen Förderkonditionen“, sagte Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen.

Als größter Wohnungsanbieter der Landeshauptstadt investiert die Mainzer Wohnbau regelmäßig in ihren Bestand. So laufen derzeit beispielsweise auch Modernisierungsmaßnahmen in der Goethestraße, die das Land ebenfalls über die ISB unterstützt, und auch die Modernisierung der Nachbarhäuser in der Bleichstraße wird zeitnah erfolgen. „Gerade im Bereich Modernisierung bietet Rheinland-Pfalz inzwischen das beste Förderprogramm der Bundesländer an. So können wir Wohnungen und Gebäude auch mit Blick auf den Klimaschutz komplett sanieren und dennoch für die Mieter für viele Jahre günstige Mieten sichern“, so Thomas Will und Franz Ringhoffer.

Um zeitgemäßes Wohnen für alle zu ermöglichen, kooperiert die Stadt Mainz eng mit dem Land: „Unsere Anstrengungen im Bereich des bezahlbaren Wohnens haben in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Schub erhalten. Seit dem Jahr 2014 ist die Zahl der geförderten Wohnungen in Mainz von 5.273 auf 6.171 gestiegen. Als einzige Stadt im Rhein-Main-Gebiet ist uns hier die Trendwende gelungen. Ohne die deutliche Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz, wie beispielsweise über die Kooperationsvereinbarung zur Stärkung des geförderten Wohnungsbaus, hätte die Landeshauptstadt sich nicht auf diesen Weg machen können. Ich freue mich, dass heute ein weiterer Förderbescheid überreicht wird. Das ist ein wichtiger Beitrag für den wachsenden Bedarf nach Wohnraum in Mainz“, erklärte Oberbürgermeister Michael Ebling.

Als Förderbank des Landes finanziert und begleitet die ISB soziale Wohnungsbauprojekte: „Im Modernisierungsprogramm wurden jüngst die Förderobergrenzen wie die Höhe der Tilgungszuschüsse angehoben, sodass wir wie hier in Weisenau oder in der Goethestraße noch effizienter dazu beitragen können, bestehenden Wohnraum zu sichern, der sowohl bezahlbar als auch modern ist“, freute sich Dexheimer.
 

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