Darlehen von rund 4,5 Millionen Euro und über 1,0 Millionen Euro Tilgungszuschuss für bezahlbares Wohnen in Mainz

Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg überreicht Förderbescheide an die WB Wohnraum Mainz GmbH & Co. KG

Dr. Eleonore Lossen-Geißler (Ortsvorsteherin Mombach), Dr. Eckart Lensch (Sozialdezernent), Johannes Klomann (Ortsvorsteher Mainz-Neustadt), Franz Ringhoffer, Thomas Will, Staatssekretär Dr. Stephan Weinberg, Dr. Ulrich Link (von links nach rechts)

Mit ISB-Darlehen in Höhe von insgesamt 4,5 Millionen Euro und Tilgungszuschüssen in Höhe von über 1,0 Millionen Euro fördert das Land Rheinland-Pfalz über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) zwei Wohnprojekte der WB Wohnraum Mainz GmbH & Co. KG, einem Tochterunternehmen der Wohnbau Mainz GmbH. Im Rahmen des Neubauvorhabens in der Wallaustraße entsteht in der Mainzer Neustadt ein Gebäude mit 61 Wohnungen, von denen 24 Wohnungen gefördert werden, einer Kindertagesstätte und einem Familienzentrum. In der Turmstraße in Mainz-Mombach werden der Umbau und die Modernisierung von 42 Mietwohnungen und einem Nachbarschaftscafé gefördert; insgesamt entstehen hier 43 Wohnungen. Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg überreichte gemeinsam mit Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB, die Förderzusage an die Wohnbau-Geschäftsführer Thomas Will und Franz Ringhoffer.

„Das Projekt in der Turmstraße in Mainz zeigt, dass mit der sozialen Wohnraumförderung des Landes sowohl Gebäude als auch Quartiere aufgewertet werden können. Das Wohncafé fördert das nachbarschaftliche Miteinander und verbessert die wohnungsnahe soziale Infrastruktur“, sagte Finanzstaatssekretär Weinberg. „In der Mainzer Neustadt entsteht dank des Neubaus Wohnraum für Haushalte mit verschieden hohen Einkommen. Dadurch wird eine gute soziale Durchmischung möglich. Gemeinsam mit der Wohnbau Mainz leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von mehr bezahlbarem und attraktivem Wohnraum“, so Weinberg.

Für die Stadt Mainz ist die Schaffung von bezahlbaren Mietwohnungen von großer Bedeutung. Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch: „Die Landeshauptstadt Mainz findet sich seit längerer Zeit auf der Rangliste der deutschen Städte mit den teuersten Mietpreisen wieder. Hinter Städten wie München, Stuttgart und Frankfurt am Main rangiert auch die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt auf einem der Spitzenplätze. In dieser Situation arbeiten wir sehr eng mit dem Land Rheinland-Pfalz zusammen. Das Finanz- und Bauministerium wie auch die ISB legen jene Förderprogramme auf, die uns helfen, mehr geförderten und damit erschwinglichen Wohnraum in der Stadt zu errichten. Ein weiterer strategisch wichtiger Partner zur Erreichung des Zieles, mehr öffentlich geförderten Wohnraum zur Verfügung zu stellen, ist die stadtnahe Wohnbau Mainz. Die Wohnbau Mainz nutzt dabei konsequent die Fördermöglichkeiten, die von der Landesregierung zur Schaffung sowie Erhaltung von gefördertem Wohnraum aufgelegt werden. Ich bin mir sicher, dass wir in dieser Zusammenarbeit auch weiterhin gute Wohnungsbauprojekte auf den Weg bringen werden.“

„Dank der Förderung durch die ISB können wir den Menschen in der Mainzer Neustadt und in Mombach nicht nur mehr bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen, sondern die Wohnungen passen sich auch an die Bedürfnisse der Mieter während der verschiedenen Lebensphasen an. Barrierefreiheit ist dabei von großer Bedeutung: Dadurch können auch ältere Mieterinnen und Mieter oder Menschen mit Handicap von den günstigen Mietpreisen profitieren und ihr Leben selbstständig gestalten“, erläuterten Thomas Will und Franz Ringhoffer von der Wohnbau Mainz.

„Wir konnten bei den Projekten mehrere Förderprodukte in die Finanzierung einbauen“, führte ISB-Vorstandsmitglied Link aus. „Neubau und Umbau werden im Rahmen des Mietwohnungsprogramms gefördert; die Förderung der Modernisierung erfolgt über das Programm zur Modernisierung von Mietwohnungen.“ Je nach Förderprogramm können die Wohnungen im Einstieg zu Nettokaltmieten von 6,40 Euro oder 7,25 Euro pro Quadratmeter vermietet werden. „Von der sozialen Wohnraumförderung profitieren Haushalte mit Wohnberechtigungsschein“, so Link.

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Claudia Belz
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