Darlehen über zwei Million Euro und ein Tilgungszuschuss von mehr als 360.000 Euro für sozial geförderte Mietwohnungen in Mainz

Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg überreicht Förderzusage an Abdel Karim Elkhawaga

Dr. Ulrich Link (Mitglied des ISB-Vorstandes), Abdel Karim Elkhawaga, Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg. (v.l.n.r.)

Mit ISB-Darlehen in Höhe von rund zwei Million Euro und Tilgungszuschüssen von mehr als 360.000 Euro fördert das Land Rheinland-Pfalz über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 22 Wohnungen sowie zwei Gemeinschaftswohnungen für betreute Wohngruppen in der Laubenheimer Straße 36 in Mainz. Das gesamte Objekt wird barrierefrei errichtet. Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg überreichte gemeinsam mit Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB, die Förderzusage an Abdel Karim Elkhawaga.

„Mit der Förderung dieses Projektes tragen wir dazu bei, dass hier in Mainz nicht nur bezahlbarer, sondern auch barrierefreier Wohnraum geschaffen wird. Besonders erfreulich ist, dass geeigneter Wohnraum für zwei Wohngruppen für pflegebedürftige Menschen geschaffen wird. So wird mit Hilfe der sozialen Wohnraumförderung ein wichtiger Beitrag zur Schaffung bedarfsgerechten Wohnraums geleistet, der den Erfordernissen des demografischen Wandels gerecht wird“, sagte Staatssekretär Weinberg.

Michael Ebling, Oberbürgermeister der Stadt Mainz, begrüßte den Neubau: „Dieses Bauprojekt erhöht den stark schwindenden Anteil an gefördertem und damit preiswertem Wohnraum in unserer Landeshauptstadt. Auf Grund des überhitzten Mietwohnungsmarktes brauchen wir in Mainz solche vorbildlichen Bauprojekte und ich hoffe, dass dieses Beispiel auch bei anderen Investoren Schule macht!“

„Mit den Bauarbeiten werden wir im Februar 2017 beginnen und es ist geplant, dass die Mieter im Herbst 2018 in das Haus einziehen werden“, erklärte Elkhawaga. „Mir ist es ein besonderes Anliegen, bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit nicht so hohem Einkommen zu bauen. Es werden 22 Mietwohnungen sowie zwei Wohngruppen für pflegebedürftige Menschen barrierefrei errichtet. Auch ist die uneingeschränkte Nutzung mit dem Rollstuhl möglich.“

„Die ISB bietet – je nach Zweckbindung – zinslose Darlehen für bis zu fünf oder sogar zehn Jahre“, sagte Dr. Ulrich Link, Mitglied des ISB-Vorstandes. „Mit einem nachrangigen Darlehen der ISB erhalten Investoren sehr günstige Konditionen und die mitfinanzierenden vorrangigen Hausbanken ein hohes Maß an Sicherheit.“

Gefördert werden der Neubau, Ersterwerb, Ersatzneubau, Aus- und Umbau, die Umwandlung sowie die Erweiterung von Mietwohnungen. Die ISB gewährt unter anderem für Zusatzdarlehen, etwa für standortbedingte Mehrkosten, Abrisskosten, Maßnahmen zur Barrierefreiheit oder unter bestimmten Voraussetzungen auch für den Einbau von Aufzügen einen Tilgungszuschuss von bis zu 25 Prozent des Zusatzdarlehens. Der Tilgungszuschuss für das Grunddarlehen richtet sich nach den Fördermietenstufen und den zu fördernden Einkommensgruppen.

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Katrin Kolibius
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