Darlehen in Höhe von über 5,7 Millionen Euro und knapp 1,3 Millionen Euro Tilgungszuschuss für bezahlbares Wohnen in Mainz

Übergabe der Förderzusage durch Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen

Fotonachweis: FM RLP

Mit einem Darlehen in Höhe von mehr als 5,7 Millionen Euro fördert das Land Rheinland-Pfalz über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) die Errichtung von 45 Mietwohnungen auf dem Heiligkreuzareal in Mainz. Da die Förderung einen Tilgungszuschuss von knapp 1,3 Millionen Euro beinhaltet, muss das Darlehen nicht komplett zurückgezahlt werden. Die rheinland-pfälzische Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen überreichte die Förderzusage an Elmar Limley von der Industria Wohnen GmbH. Diese wird das Projekt als Asset-Manager im operativen Betrieb und in der Vermietung betreuen, Kapitalverwaltungsgesellschaft von Industria ist die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH.

Die Wohnungen sind bis zu 20 Jahre ab Bezugsfertigkeit zweckgebunden. „Ausreichend bezahlbarer und bedarfsgerechter Wohnraum ist in einer wachsenden Stadt wie Mainz besonders wichtig. Eine nachhaltige Entspannung des Wohnungsmarktes kann nur durch eine Ausweitung des Angebots an preiswertem Wohnraum erreicht werden. Hier im Heiligkreuz-Areal leistet das Land mit der sozialen Wohnraumförderung einen wichtigen Beitrag dazu. Seit 2016 haben wir allein in Mainz mehr als 1.570 Wohneinheiten mit einem Volumen von etwa 120 Millionen Euro gefördert.“, sagte Ministerin Ahnen.

Nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im Heiligkreuzareal mit 125 geförderten Wohnungen nahm Architekt Limley gerne die Förderzusage für die nächste Etappe in Empfang. „Wir sind hocherfreut, die sehr gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten erfolgreich bei diesem Projekt im Heiligkreuzareal fortsetzen zu können. Unseren Investoren und uns ist es wichtig, eine klare Positionierung für soziale Verantwortung bei Schaffung von Wohnraum zu bekennen. Die Mittel, die hier bereitgestellt werden, sind dazu ein politisch wertvolles Signal und eine wichtige Unterstützung zur Erreichung der gesamtheitlichen Wirtschaftlichkeit des Projektes“, bekräftigte Limley.

Für die Stadt Mainz ist dieses Projekt von großer Bedeutung. Mit Mieten in Höhe von maximal 7,70 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche liegen die Mietpreise deutlich unter Mietpreisniveau der Stadt Mainz. „Mainz ist als Wohnort sehr gefragt und wächst um rund 2.000 Einwohnerinnen und Einwohner jedes Jahr. Weil Mainz auch künftig weiter wachsen wird, bleibt die Herausforderung, Wohnraum und insbesondere bezahlbaren Wohnraum in der Stadt zu schaffen und zu erhalten. Deswegen bin ich froh, dass es im Stadtgebiet derzeit so viele Wohnungsbauaktivitäten gibt. Insbesondere unsere Anstrengungen im Bereich des bezahlbaren Wohnens haben in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Schub erhalten. Seit dem Jahr 2014 ist die Zahl der geförderten Wohnungen in Mainz von 5.273 auf 6.171 gestiegen. Als einzige Stadt im Rhein-Main-Gebiet ist uns hier die Trendwende gelungen. Ohne die deutliche Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz, wie beispielsweise über die Kooperationsvereinbarung zur Stärkung des geförderten Wohnungsbaus, hätte die Landeshauptstadt sich nicht auf diesen Weg machen können,“ so Oberbürgermeister Michael Ebling im Vorfeld zu dem Termin.

Als Förderbank des Landes finanziert und begleitet die ISB soziale Wohnungsbauprojekte: „Es freut uns sehr, dass wir auch im nächsten Bauabschnitt qualitativ hochwertigen Wohnraum zu erschwinglichen Mietpreisen schaffen“, so ISB-Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer. Im laufenden Jahr habe die ISB in der Landeshauptstadt 396 Wohneinheiten mit einem Volumen in Höhe von 49,1 Millionen Euro gefördert – fast dreimal so hoch wie im gesamten Jahr davor.

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