Bezahlbarer Wohnraum in Ingelheim mit einem Darlehen über 1,2 Millionen Euro und 170.000 Euro Tilgungszuschuss

Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen überreicht Förderzusage an WBI in Ingelheim

Ulrich Dexheimer (ISB), Dorothea Schäfer (MdL), Finanzministerin Doris Ahnen, Franz Göbel (WBI), Oberbürgermeister Ralf Claus, Birgit Schuster (Schuster Architekten) (von links nach rechts).

Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen überreichte gestern gemeinsam mit Ulrich Dexheimer, Sprecher des Vorstandes der Investitions-und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), die Förderzusage an Franz Göbel, Geschäftsführer der WBI Wohnungsbaugesellschaft Ingelheim am Rhein GmbH. Das Land Rheinland-Pfalz fördert über die ISB mit einem Darlehen in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro und einem Tilgungszuschuss von rund 170.000 Euro die Entstehung eines Neubaus mit 18 Wohnungen in der Königsberger Straße in Ingelheim.

„Anhand des beispielhaften Projekts der WBI wird deutlich, wie mit Hilfe der sozialen Mietwohnraumförderung des Landes zukunftsfähig und bezahlbar gebaut werden kann. Mit den neu entstehenden 18 Wohnungen wird ein wichtiger Beitrag geleistet, hier in Ingelheim bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, der auch der demografischen Entwicklung gerecht wird“, so Ministerin Doris Ahnen.

Oberbürgermeister Ralf Claus erläuterte: „Es ist gut, dass der Wohnungsbau inzwischen wieder als ein Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge anerkannt ist. Wir haben hier in der Stadt Ingelheim eine enorme Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum. Unsere städtische Wohnungsbaugesellschaft WBI soll bis zum Jahr 2018/2019 200 bis 250 neue Wohnungen bauen. Damit wollen wir positiv auf das Mietniveau einwirken und preiswerten Wohnraum für alle zur Verfügung stellen.“

„Mit den Bauarbeiten haben wir Anfang Februar 2016 begonnen und es ist geplant, dass die Mieter Ende Januar 2017 einziehen. Es entsteht ein Neubau mit 18 Wohnungen, die alle schwellenfrei über einen Aufzug erreichbar sein werden. Sechs der Wohnungen sind barrierefrei und drei davon sogar behindertengerecht“, führte Franz Göbel, Geschäftsführer der WBI, aus. „Durch die Förderung ist es möglich, die Wohnungen im Einstieg zu einer Nettokaltmiete von sieben Euro pro Quadratmeter zu vermieten“, so Göbel.

„Die ISB bietet seit fast drei Jahren Investoren im sozialen Mietwohnraum zinslose Darlehen für bis zu zehn Jahren“, sagte Ulrich Dexheimer, Sprecher des Vorstandes der ISB. „Mit einem nachrangigen Darlehen der ISB erhalten Investoren sehr günstige Konditionen und die mitfinanzierenden vorrangigen Hausbanken ein hohes Maß an Sicherheit. Als Gegenleistung verpflichtet sich der Investor, die Wohnungen an Haushalte zu vermieten, die bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten.“

Mit dem ISB-Darlehen Mietwohnungen und Modernisierung werden der Neubau, Ersterwerb, Ersatzneubau, Aus- und Umbau, die Umwandlung sowie die Erweiterung von Mietwohnungen gefördert. Daneben werden Tilgungszuschüsse für das Grunddarlehen und das Zusatzdarlehen etwa für standortbedingte Mehrkosten, Abrisskosten oder unter bestimmten Voraussetzungen auch für den Einbau von Aufzügen von bis zu 25 Prozent gewährt.

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