500.000 Euro für bezahlbaren Wohnraum in Trier

Finanzministerin Doris Ahnen überreicht Förderzusage an Baugenossenschaft der Eisenbahnbediensteten Trier

Manfred Lorig, Baugenossenschaft der Eisenbahnbediensteten Trier, Ulrich Dexheimer (ISB), Finanzministerin Doris Ahnen (von rechts nach links).

Das Land Rheinland-Pfalz fördert über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) mit einem ISB-Darlehen in Höhe von rund 500.000 Euro den Neubau von zwei Häusern mit jeweils vier Wohnungen in der Mohrenkopfstraße in Trier. Finanzministerin Doris Ahnen überreichte gemeinsam mit Ulrich Dexheimer, Sprecher des Vorstandes der ISB, die Förderzusage an Manfred Lorig, Mitglied des Vorstandes der Baugenossenschaft der Eisenbahnbediensteten Trier.

"Ich freue mich, dass hier mit Hilfe der Landesförderung bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird. Gerade für Bezieher kleinerer Einkommen ist es enorm wichtig, preisgünstigen Wohnraum zu finden. Um die Bereit­stellung dieser dringend benötigten Mietwohnungen zu forcieren, haben wir gemeinsam mit der ISB durch die Neuausrichtung des Mietwohnraumprogramms im Juli 2013 die Fördermodalitäten hierfür verbessert", sagte Ahnen.

"Mit den Abrissarbeiten wurde bereits Ende des letzten Jahres begonnen. Es entstehen zwei Häuser mit insgesamt acht Wohnungen“, erläuterte Lorig. Durch die Förderung sei es möglich, diese Wohnungen zu einer Nettokaltmiete von 5,95 Euro pro Quadratmeter zu vermieten.

Um die Fläche für den Neubau zu schaffen, wurde der zuvor auf dem Grundstück befindliche Gebäudebestand abgerissen. "Den Ersatzneubau nach Abriss fördern wir mit einem Zusatzdarlehen", erklärte Dexheimer. "Bauherren und Investoren beantragen das ISB-Darlehen Mietwohnungen direkt bei der ISB. Langfristige Planungssicherheit bietet die Zinsfestschreibung auf bis zu fünfzehn Jahre mit Zinsen in Höhe von anfänglich 0,0 bis 1,0 Prozent während der Bindungsdauer. Als Gegenleistung verpflichtet sich der Investor, die Wohnungen an Haushalte zu vermieten, die bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten und nicht mehr als die vereinbarte Miete zu nehmen."

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