Nachbericht: SUCCESS Online-Preisverleihung 2020

Erstmalig fand die SUCCESS-Preisverleihung online statt © ISB/Alexander Sell

Moderator Holger Wienpahl führte charmant durch die Veranstaltung © ISB/Alexander Sell

Im Studio sprachen Staatssekretärin Daniela Schmitt (MWVLW) und Ulrich Dexheimer (ISB) © ISB/Alexander Sell

Ulrich Dexheimer im Fokus © ISB/Alexander Sell

Staatssekretärin Daniela Schmitt im Talk mit Holger Wienpahl © ISB/Alexander Sell

Digitalstratege Christoph Krause sprach zum Thema ... © ISB/Alexander Sell

...zum Thema "Vom Denken zum Machen – Zukunft additive Fertigung"© ISB/Alexander Sell

Dieter Klein von KS Beschallungstechnik GmbH © ISB

Andreas Wiegmann und Martina Hümbert von Math2Market GmbH © ISB

Rainer Krings von der MENDIGER BASALT GmbH & Co. KG© ISB/Alexander Sell

Familie Braun von Braun Maschinenbau GmbH © ISB

Michael Kügelgen von der MK Technology GmbH © ISB

Martin Hermann von der mh SERVICE GmbH © ISB

Hardy Weisenburger und Fabian Schwarz von der HC Kunststoffwerk Rülzheim GmbH© ISB/Alexander Sell

Die Preisträger des Abends © ISB

© ISB/Alexander Sell

Trotz der aktuellen Situation fand die diesjährige SUCCESS-Preisverleihung statt – aber anders! Raus aus dem ISB-Foyer, rein in ein virtuelles Studio – fertig war die erste SUCCESS Online-Preisverleihung.
Über 100 Personen verfolgten den Livestream, in der sieben kleine und mittlere rheinland-pfälzische Unternehmen mit selbst entwickelten neuen Produkten, Verfahren, technologieorientierten Dienstleistungen und anspruchsvollen IT-Vorhaben ausgezeichnet wurden.

Ulrich Dexheimer, Sprecher des Vorstandes der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), begrüßte aus dem ISB-Studio die virtuell zugeschalteten Preisträger und Zuschauer. Die im Technologiewettbewerb SUCCESS prämierten Projekte setzen in ihren jeweiligen Branchen neue Maßstäbe und erwirtschaften stolze Umsätze“, hob Dexheimer hervor. „Sie alle sind der Beweis dafür, dass Rheinland-Pfalz kluge Köpfe vorweisen kann und wir aktuellen wie zukünftigen Herausforderungen gewachsen sind“, ergänzte Staatssekretärin Daniela Schmitt anschließend im Talk mit Moderator Holger Wienpahl, der souverän und charmant durch die Online-Preisverleihung führte. 

Entsprechend dem digitalen Format des Abends gab Digitalstratege Christoph Krause einen kurzweiligen und informativen Einblick in die wichtigsten Verfahren der additiven Fertigung und zeigte die Schnittstellen zwischen Mensch und Technik von der 3D-Konstruktion bis zur Einbindung der Kunden in den Entwicklungs- und Produktionsprozess auf: „Digitalisierung heißt Service 4.0. – wer den digitalen Zugang zum Kunden nicht hat, wird es schwer haben“, so Krause.

Anschließend folgte die digitale Verleihung der mit insgesamt 65.000 Euro dotierten Preise:

Die KS Beschallungstechnik GmbH aus Hettenleidelheim wurde mit einer Prämie von 5.000 Euro für die Entwicklung des neuartigen Lautsprechersystems VALTEC, das vertikale Abstrahlverhalten auch im Hochtonbereich exakt auszurichten, ausgezeichnet. Weitere 5.000 Euro gingen an die Math2Market GmbH aus Kaiserslautern, die mit der Softwarelösung GeoDict ein digitales Materiallabor zur Werkstoffanalyse entwickelte, das sämtliche Materialien digital abbildet. Die MENDIGER BASALT GmbH & Co. KG aus Mendig wurde ebenfalls mit 5.000 Euro für die Entwicklung eines nachhaltigen, vorkonfektionierten Trockenmörtelsystems ausgezeichnet, das bisher ungenutzte Reststoffe natürlicher Gesteine in Trockenmörtel umwandelt und so Zement- und CO2-Einsparungen ermöglicht.

Über 10.000 Euro freuten sich die Braun Maschinenbau GmbH aus Landau für VineyardPilotAssistant (VPA), ein automatisiertes und intelligentes Steuerungssystem von Anbaugeräten für die Landwirtschaft sowie die MK Technology GmbH aus Grafschaft, die den weltweit größten Dampfautoklaven für Feinguss entwickelte, mit dem bis zu drei Meter große Formteile, insbesondere für Turbinenschaufeln für Flugzeugtriebwerke oder Kraftwerksturbinen, hergestellt werden können. 

Mit 15.000 Euro und damit der höchsten Prämie wurde die mh SERVICE GmbH aus Kandel ausgezeichnet. Das Unternehmen entwickelte und vertreibt das „DAN“ Darknet Analysesystem, das Strafverfolgungs- oder Ermittlungsbehörden unterstützt und Unternehmen vor Cyberkriminalität schützt.

Über die mit 15.000 Euro dotierte Sonderprämie „Additive Fertigung“ freuten sich Fabian Schwarz und Hardy Weißenburger von der HC Kunststoffwerk Rülzheim GmbH, die für ihre innovative zweiteilige Schlauchtülle namens „HC-Klappe“ sowie eine 3D-Druck-Technologie, die klassische Zukaufteile der Tülle schnell und kostengünstig drucken und erproben kann, ausgezeichnet wurden.
 

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