Region Koblenz-Mittelrhein – Attraktiver Standort für Unternehmen

Prof. Dr. Ing. Thomas P. Kriesmer (TIM) Dr. Ulrich Link (ISB), Christian Lindner (Rhein-Zeitung), Landrat Michael Lieber (Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald), Manfred Graulich (Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V.) Manfred Sattler (IHK Koblenz), (von rechts nach links)

Um die Zukunft der Region zu analysieren, neue Wege zu finden, diese aktiv zu gestalten und Informationen auszutauschen, lud die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. nach Neuwied zur Veranstaltung „Zukunft durch Standortmarketing“ ein. Ob Fachkräftemangel, Standortverlagerung von Unternehmen in prosperierende Regionen oder demografischer Wandel – Experten aus der Politik, Wirtschaft und den Kammern diskutierten die Herausforderungen für die Region.

In seinem Vortrag erläuterte Tobias Koch von der Prognos AG, Trends, Stärken und Schwächen sowie die prognostizierte Zukunft der Region. „Wir möchten die zukünftigen Herausforderungen, wie sie die Prognos AG anschaulich zusammengefasst hat, gemeinsam angehen. Andere Regionen schlafen nicht, aber wir haben gute Chancen uns gemeinsam zu behaupten, wenn wir unsere Kräfte in einer gemeinsamen Strategie zusammenführen“, fasste Manfred Graulich, Vorsitzender der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein zusammen.

Wie die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) potenzielle Investoren bei Ansiedlungen in der Region unterstützt, erklärte Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB: „Als Partnerin informieren wir über die Wirtschafts- und Infrastruktur und erstellen passgenaue Standortangebote. Die ISB als erster Ansprechpartner berät Investoren bei ihren Vorhaben in Rheinland-Pfalz in Finanzierungsfragen und stellt im Rahmen geeigneter Programme Zuschüsse, zinsgünstige Darlehen, Bürgschaften und Beteiligungen zur Verfügung. Wir übernehmen eine „Lotsenfunktion“ für den Investor und unterstützen bei allen Schritten, die für eine erfolgreiche Ansiedlung notwendig sind.

Die Region Koblenz-Mittelrhein bleibt ein attraktiver Wirtschaftsstandort, wenn sie ihre Zukunft weiterhin aktiv gestaltet, so lautete das Fazit der Podiumsdiskussion. Um Angebote und Initiativen der Wirtschaftsförderung noch bedarfsorientierter auszurichten, sollten beispielsweise Unternehmen verstärkt angesprochen und eingebunden werden. Künftig ist auch eine enge Verzahnung des Standortmarketing-Konzeptes mit strategischen Projekten und Maßnahmen der Regionalentwicklung sowie der Wirtschaftsförderung geplant.

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Katrin Kolibius
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