Geschäftsjahr 2017: ISB fördert in Stadt und Land Kaiserslautern Unternehmen mit 21,2 Millionen Euro

Erfolgreiche Wirtschaftsförderung

Im Jahr 2017 hat die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) im Rahmen der Wirtschaftsförderung mit 15,7 Millionen Euro in der Stadt Kaiserslautern und mit rund 5,5 Millionen Euro im Landkreis Kaiserslautern gewerbliche Kunden mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen unterstützt. Über die Förderergebnisse in Stadt und Landkreis berichteten Dr. Susanne Wimmer-Leonhardt, Bürgermeisterin der Stadt Kaiserslautern, Ralf Leßmeister, Landrat des Landkreises Kaiserslautern, Ulrich Dexheimer, Vorstandssprecher der ISB, Jürgen Vogel, IHK der Pfalz, sowie Dr. Stefan Weiler und Dr. Philip Pongratz von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Stadt und Landkreis Kaiserslautern in einer gemeinsamen Pressekonferenz.

Stadt Kaiserslautern

„Ich bin sehr erfreut, dass unsere Unternehmen in Kaiserslautern so erfolgreich sind“, sagte Bürgermeisterin Dr. Wimmer-Leonhardt. Dies belegen die Förderergebnisse der ISB. „Im vergangenen Jahr verzeichnen wir ein Plus von 54 Prozent bei den Fördervolumina in der Wirtschaftsförderung in der Stadt Kaiserslautern bei einer um 21 Prozent gestiegenen Stückzahl von 41 Zusagen“, so Dexheimer. Insgesamt hätten die Betriebe in der Stadt mit Unterstützung der Förderbank 71 Arbeitsplätze geschaffen und 767 gesichert. Besonders gestiegen sei die Nachfrage bei den Investitions- und Betriebsmitteldarlehen: Hier habe die ISB mit 9,1 Millionen Euro 104 Prozent mehr gefördert als im Vorjahr.

Im Rahmen der Zuschussförderung bewilligte die ISB in der Stadt Kaiserslautern 9 Anträge in Höhe von 1,6 Millionen Euro (Vorjahr rund 5,0 Millionen Euro) für die Förderung von Beratungsgesprächen für mittelständische Unternehmen, die Messe- und Marketingförderung und die investitionsbezogene Förderung.

Mit einem Volumen in Höhe von knapp 2,6 Millionen Euro beteiligte sich die ISB 2017 an sechs jungen Unternehmen in der Stadt Kaiserslautern – mehr als das Dreifache als im Vorjahr. „Am Hochschulstandort Kaiserslautern ist in den vergangenen Jahren ein reges Gründungsgeschehen zu verzeichnen, das sich in den Förderzahlen widerspiegelt: Die Stadt hat einen hohen Anteil an dem landesweiten Beteiligungsvolumen von 14,5 Millionen Euro.“

Darüber hinaus verwies Dexheimer noch auf das Gewährleistungsgeschäft. „Die ISB beteiligt sich über die Bürgschaften in Höhe ab 1,25 Millionen Euro an Finanzierungsvorhaben von Unternehmen, sofern von Unternehmerseite keine ausreichenden Sicherheiten zur Verfügung gestellt werden können“, erklärte Dexheimer. Die ISB habe in der Stadt Kaiserslautern Bürgschaften von knapp 2,4 Millionen Euro gewährt.

Landkreis Kaiserslautern

Im Landkreis stieg das Förderergebnis um 49 Prozent bei ebenfalls gestiegener Stückzahl: Mit einem Plus von 17 Prozent hat die ISB 48 Anträge zugesagt und so 9 Arbeitsplätze geschaffen und 207 gesichert. „Besonders freuen wir uns, dass die seit Jahren steigende Tendenz in der Schaffung von Arbeitsplätzen anhält. Dies zeigt uns: Das wirtschaftliche Umfeld im Landkreis ist attraktiv und wir werden weiterhin daran arbeiten, die Unternehmen im Landkreis zu unterstützen und zu fördern“, betonte Landrat Leßmeister.

Den stärksten Zuwachs weisen die Investitions- und Betriebsmitteldarlehen auf: Mit einem Volumen in Höhe von 4,7 Millionen Euro (+ 88 Prozent) sagte die ISB im Landkreis Kaiserslautern 17 Darlehen (Vorjahr 11 Darlehen) zu. Im Rahmen der Zuschussförderung bewilligte die ISB im Landkreis 8 Anträge in Höhe von 0,7 Millionen Euro (Vorjahr rund 0,8 Millionen Euro). Hier wurden insbesondere Zuschüsse für Technologie- und Innovationsförderung (knapp 0,5 Millionen Euro) und in der Regionalförderung (0,2 Millionen Euro) ausgezahlt.

In diesem Zusammenhang verwies ISB-Vorstandssprecher Dexheimer auf die gute Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft: „Die Wirtschaftsförderung hat den direkten Draht zu den Betrieben in der Region und kann hier im Rahmen der Beratungstätigkeit die Unternehmen unterstützen und ihnen die passenden Fördermöglichkeiten anbieten.“ Dies bestätigten Weiler und Pongratz: „Die erfreuliche Steigerung der Förderzusagen in Stadt und Landkreis Kaiserslautern belegen sowohl die wirtschaftliche Dynamik im Wirtschaftsraum Kaiserslautern wie auch die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der ISB.“

„Wir halten es für gut und richtig, dass die ISB mit ihren Förderinstrumenten die Bemühungen der Stadt und des Landkreises Kaiserslautern maßgeblich unterstützt, durch die Ausweisung attraktiver neuer Industrie- und Gewerbeflächen Firmen in der Region zu halten und neue Firmen anzusiedeln. Das ist für die gesamte Region eine große Chance", ergänzte Vogel.

Wohnraumförderung

Abschließend ging Dexheimer kurz auf die Ergebnisse in der Wohnraumförderung ein: Im Jahr 2017 förderte die ISB mit einem Volumen von 5,1 Millionen Euro (+ 104 Prozent) 54 Wohneinheiten in der Stadt Kaiserslautern und mit einem Volumen von 1,5 Millionen Euro (+ 21 Prozent) 23 Wohneinheiten im Landkreis Kaiserslautern. Hier machten sich insbesondere die Verbesserungen in der Wohneigentumsförderung bemerkbar, die im September 2017 in Kraft getreten sind.

Förderergebnis Rheinland-Pfalz 2017

Insgesamt hat die ISB im vergangenen Jahr im Rahmen der Wirtschafts- und Wohnraumförderung rheinland-pfalz-weit mit einem Volumen von 417,1 Millionen Euro (+ 19 Prozent) insgesamt 2.841 Zusagen (+ 3 Prozent) ausgesprochen. Im Bereich der Finanzierung von Wohnraum stieg das Förderergebnis um 21 Prozent. Insgesamt förderte die ISB im Jahr 2017 2.190 Wohneinheiten (+ 18 Prozent) mit einem Volumen von 160,8 Millionen Euro. Im Bereich der Wirtschaftsförderung verzeichnet die ISB im Jahr 2017 einen Anstieg der Fördervolumina um 39,1 Millionen Euro auf 256,3 Millionen Euro bei 1.410 Förderzusagen (Vorjahr 1.504). Rund 13.800 Arbeitsplätze wurden gesichert und rund weitere 1.000 geschaffen.

Die ISB agiert in der Wirtschafts- und Wohnraumförderung subsidiär, sie unterstützt die Kunden wettbewerbsneutral gemeinsam mit den Hausbanken. Der Fokus der Förderbank liegt auf der Umsetzung der Wirtschafts-, Struktur- und Wohnraumförderung in Rheinland-Pfalz.

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Claudia Belz
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