Bezahlbares Wohnen in Trier: Darlehen von mehr als 3,6 Millionen Euro und rund 960.000 Euro Tilgungszuschuss

Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen überreicht Förderbescheid an die WOGEBE Wohnungsgenossenschaft Am Beutelweg eG

Mit einem ISB-Darlehen von mehr als 3,6 Millionen Euro und einem Tilgungszuschuss in Höhe von rund 960.000 Euro fördert das Land Rheinland-Pfalz über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) den Neubau von 37 Wohneinheiten in Trier. Im Rahmen des Bauvorhabens in der Thyrsusstraße entstehen neben den geförderten Wohnungen drei Gewerbeeinheiten und ein Wohncafé. Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen überreichte gemeinsam mit Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB, im Rahmen ihrer Sommerfachreise die Förderzusage an Herbert Schacherer, Geschäftsführender Vorstand der WOGEBE Wohnungsgenossenschaft Am Beutelweg eG, und Vorstand Peter Dietze.

„Die Stadt Trier ist aufgrund ihrer Attraktivität und Lage in der Nähe zu Luxemburg seit Jahren vom Zuzug geprägt. Die Nachfrage nach Wohnraum ist angestiegen und wird weiter steigen. Deshalb freue ich mich sehr, dass hier dieses Projekt der WOGEBE Wohnungsgenossenschaft Am Beutelweg eG, gefördert mit der sozialen Wohnraumförderung des Landes, entstehen wird. Gemeinsam leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums“, so die Ministerin.

Oberbürgermeister Wolfram Leibe ergänzte: „Trier ist eine attraktive Stadt, eine Schwarmstadt. Die Menschen leben gerne hier. Daher freut es mich, dass wir dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach mehr bezahlbarem Wohnraum in guter Qualität mit diesem Projekt ein großes Stück näher kommen. Wir begrüßen die Unterstützung des Landes daher sehr.“

Mit einem Spatenstich wurde symbolisch mit dem Bau begonnen. Die Fertigstellung ist für Mitte 2019 geplant. „Mit der Umsetzung des Bauvorhabens ‚Wohnen im Quartier‘ verbindet die WOGEBE das Anliegen, in Trier bedarfsorientierten bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum für die untere und mittlere Einkommensgruppe zu schaffen mit dem Anliegen der Entwicklung des nördlichen Stadtviertels sowie der Förderung eines inklusiven Wohnangebots mit gemeinschaftlicher Ausrichtung im Viertel, das Menschen in allen Lebenslagen gerecht wird“, so Schacherer. Durch die Förderung sei es möglich, die Sozialwohnungen in dieser Wohnanlage zu Nettokaltmieten von 6,00 Euro für Haushalte mit niedrigeren Einkommen und von 7,00 Euro für Haushalte mit mittleren Einkommen zu vermieten.

Link sagte: „Investoren erhalten mit dem nachrangigen Darlehen der ISB sehr günstige Konditionen und die mitfinanzierenden vorrangigen Hausbanken ein hohes Maß an Sicherheit. Die Tilgungszuschüsse setzen Impulse für Investitionen in den sozialen Wohnungsbau.“ Die Höhe der Tilgungszuschüsse für das Grunddarlehen richte sich nach den Fördermietenstufen und der Höhe des Einkommens der Mieterhaushalte.

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Claudia Belz
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