Wohnimmobilien als Investition in die Zukunft

Gute Rahmenbedingungen für bezahlbaren Wohnraum

Andreas Steeg, Vertriebsdirektor Immobilien Sparkasse Rhein-Nahe, Michael Fuhr, Handwerkskammer Koblenz, Christian Ahlring, Direktor der LBS Landesbausparkasse Rheinland-Pfalz, Ulrich Dexheimer, Sprecher des Vorstandes der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Doris Ahnen, Ministerin der Finanzen des Landes Rheinland-Pfalz, Thomas Heckmann, Immobilienexperte LBS Immobilien GmbH, Andreas Peters, stv. Vorstandsvorsitzender Sparkasse Rhein-Nahe , Ralf Nick, Vizepräsident Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz, Thomas Will, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft rheinland-pfälzischer Wohnungsunternehmen, Dipl.-Ing. Ronny Meyer, Bauingenieur (v. l. n. r.).

Die Bedingungen sind im Moment so günstig wie noch nie – nach wie vor gelten selbst genutzte und vermietete Immobilien als sichere Anlage und Altersvorsorge. Welche Voraussetzungen Immobilien erfüllen müssen, damit sich eine Investition lohnt und wie die Finanzierung möglichst günstig dargestellt werden kann, stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „Auf der sicheren Seite? Wohnimmobilien als Investition in die Zukunft“, zu der das Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz, die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) und die LBS Landesbausparkasse gemeinsam mit der Sparkasse Rhein-Nahe am 9. Oktober nach Bad Kreuznach eingeladen hatten.

„Wohnen in den eigenen vier Wänden ist für viele noch immer sehr erstrebenswert. Das Land unterstützt auch Bezieherinnen und Bezieher kleinerer Einkommen nach dem Landeswohnraumförderungsgesetz in ihrem Wunsch nach Wohneigentum“, sagte Finanzministerin Doris Ahnen einleitend.

„Wir unterstützen als Förderbank die Investition in selbst genutztes und vermietetes Wohneigentum“, sagte Ulrich Dexheimer, Sprecher des Vorstandes der ISB. Mit den ISB-Darlehen biete die ISB nachrangige Kredite zu erstrangigen Konditionen. Christian Ahlring, Direktor der LBS Landesbausparkasse Rheinland-Pfalz erklärte in seinem Grußwort: „Die historisch niedrigen Finanzierungskosten ermöglichen auch in Hochpreisregionen den Erwerb der eigenen vier Wände.“

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Rhein-Nahe, Andreas Peters, unterstrich die führende Rolle der Sparkasse im Immobilienbereich. „Wir vermitteln jedes Jahr mehr als 300 Immobilen und sind damit nicht nur Marktführer in unserer Region und unserem Geschäftsgebiet, sondern belegen auch unter den rheinland-pfälzischen Sparkassen damit Platz 1. Mit mehr als 500 zu vermittelnden Objekten sind wir auch hier Marktführer. Dank unserer strategischen Beteiligungen können wir unseren Kunden vom Baugrundstück bis zur schlüsselfertigen Eigentumswohnung alles anbieten. Selbstverständlich mit dem individuell zugeschnittenen Finanzierungsangebot und auch den notwendigen Versicherungen."

In einer Gesprächsrunde mit Andreas Steg, Vertriebsdirektor Immobilien der Sparkasse Rhein-Nahe, Thomas Heckmann, Immobilienexperte der LBS Immobilien GmbH und Ralf Nick, Vizepräsident der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz, über Immobilien als Anlage und Altersvorsorge erklärte Ulrich Dexheimer: „Bis zu 100.000 Euro kann das Darlehen für den Bau oder Erwerb einer Wohnimmobilie betragen. Modernisierungsmaßnahmen an Bestandsimmobilien von Haushalten mit beispielsweise vier Personen können mit Darlehen bis zu 60.000 Euro gefördert werden.“ Die Teilnehmer des Talks kamen zu dem Ergebnis, dass die Nachfrage nach Wohnraum in urbanen Gebieten weiter zunehmen werde und die Investition in Wohnimmobilien – insbesondere vor dem Hintergrund des günstigen Kapitalmarktzinsniveaus – eine unverändert sichere
Geldanlage sei.

Energieeffizienz und Barrierefreiheit greifen ineinander. Umso wichtiger sind unabhängiger Expertenrat und eine solide Planung, so lautete das Fazit der Runde, die Modernisierung und zukunftsfähiges modernes Wohnen ohne Barrieren thematisierte. Thomas Will, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft rheinland-pfälzischer Wohnungsunternehmen erklärte: „Intelligenter Energieeinsatz und Barrierefreiheit sind zentrale Anforderungen an künftiges Wohnen. Wer bis ins hohe Alter selbstbestimmt und unabhängig wohnen will, muss dafür rechtzeitig die Voraussetzungen schaffen.“ Gemeinsam mit Will diskutierten Finanzministerin Doris Ahnen, Michael Fuhr, Betriebsberater der Handwerkskammer Koblenz und Edda Kurz, Vorstandsmitglied der Architektenkammer Rheinland- Pfalz. Dabei machte Fuhr klar: „Das Handwerk ist ein guter und zuverlässiger Partner, geht es um die Umsetzung von Immobilienplanungen und deren langfristigen Erhalt. Beratung, Neubau, Wartung, Reparatur – das ist Sache des Fachhandwerks!“

Informationen rund um den Immobilienkauf „second hand“ gab Uwe Angnes, Vorstandsmitglied der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz: „Der Kauf einer bereits genutzten Immobilie birgt für den Laien oft nicht erkennbare Risiken und sollte im Hinblick auf bereits vorhandene Bauschäden unter Hinzuziehung einer sachverständigen Person erfolgen.“

Abschließend gab Ronny Meyer, Bauingenieur, Fachbuchautor und Initiator der Modernisierungsoffensive Deutschland umfassende Informationen und praktische Tipps rund um das Thema Energiesparen: „Auch wenn über Wärmedämmung in den Medien teilweise recht kontrovers diskutiert wird, so gibt es aus bauphysikalischer Sicht keine Zweifel: Nur mit vernünftiger Dämmung können wir zukunftsorientierte Effizienzhäuser und auch Energieplushäuser bauen.“

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Kristina Rogoß
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