Die rheinland-pfälzische Landesregierung setzt auf eine starke und lebendige Wirtschaft. "Wir wollen Rheinland-Pfalz zu einem Land des modernen Mittelstands weiter entwickeln. Dazu haben wir unlängst ein Programm für mehr Mitarbeiterbeteiligung entwickelt, das speziell auf die Unternehmen in Rheinland-Pfalz zugeschnitten ist", erklärte Wirtschaftsminister Hendrik Hering bei einem Treffen der Wirtschaftsförderungsgesellschaften in der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) in Mainz.
"Wir wollen Arbeitgeber und Arbeitnehmer dabei unterstützen, Modelle der Mitarbeiterbeteiligung auch im eigenen Betrieb anzuwenden und die damit verbundenen Chancen intensiv zu nutzen. Für die Beschäftigten bedeutet das mehr Teilhabe am Erfolg und eine stärkere Identifikation mit den Zielen des Unternehmens. Die Arbeitgeber profitieren vom Zuwachs an Eigenkapital", erläuterte Hering. Kern des Programms für mehr Mitarbeiterbeteiligung sei ein Fonds, der bei der ISB aufgelegt werde.
Mittelständlern und Unternehmensgründern könne die Arbeit erleichtert werden, indem man den Mittelstand noch stärker als bisher durch die Institutionen des Landes unterstütze. "Genau deshalb habe ich das Amt des Mittelstandslotsen ins Leben gerufen und in Günther Knödler eine ausgezeichnete personelle Lösung gefunden", so der Minister. Der langjährige Bankvorstand Günther Knödler solle feststellen wo es hakt, damit man gemeinsam im Interesse der rheinland-pfälzischen Unternehmen direkt und rasch Abhilfe schaffen könne. Es gebe einen direkten Draht zwischen Mittelstandslotse und Minister. Das zusätzliche Angebot des Mittelstandslotsen werde von den Unternehmen im Land bereits intensiv angenommen. In den ersten Monaten im Amt sei der Mittelstandslotse bereits mehr als 80 Mal um Hilfe und Beratung gebeten worden. 90 Prozent dieser Fälle seien zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht worden.
Die Wirtschaftsförderung in Rheinland-Pfalz solle künftig noch stärker auf kleine und mittlere Unternehmen ausgerichtet werden. Die Landesregierung wolle die Finanzierungsbasis des Mittelstands verbessern und den Betrieben über eine Erweiterung des Finanzierungsinstrumentariums verstärkt Beteiligungs- und Risikokapital bereitstellen. "Ein erster Baustein auf diesem Weg ist die erst kürzlich eingeführte Bürgschaft express der ISB", informierte der Minister.
Hans-Joachim Metternich, Sprecher der ISB-Geschäftsführung, begrüßte Minister Hering und die Vertreter der Wirtschaftsförderungsgesellschaften. Bei der Vorstellung seines Hauses sagte Metternich: "Die ISB als zentrales Wirtschaftsförderungsinstitut in Rheinland-Pfalz arbeitet seit Jahren mit den regionalen Wirtschaftsförderern zusammen." Als Beispiel nannte Metternich den Gemeinschaftsstand des Landes auf der EXPO REAL in München, der größten internationalen Fachmesse für Gewerbeimmobilien.
Weitere Informationen:
>> Präsentationen zum Herunterladen:
- "Aktuelle Entwicklungen in den Programmen der Wirtschaftsförderung" (870 Kb) (Dr. Ulrich Link)
- "Zusammenarbeit im Bereich Betriebsansiedlung, Handels- und Kooperationsförderung" (4,8 MB)
(Paul-Michael Lottermann)
>> Förderkarte Rheinland-Pfalz 2007 (445 Kb)
>> Förderung von A-Z
>> Handels- und Kooperationsförderung