Lernen mit Emotion: ISB beteiligt sich an Vofy GmbH

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) beteiligt sich über eine Tochtergesellschaft an der Vofy GmbH. Vofy, ein junges E-Learning Start-up, geht in diesem Sommer mit seiner Englisch-Vokabel-Lernplattform für Schüler und einer damit verbundenen mobilen App-Anwendung an den Markt. So jung wie die Zielgruppe ist auch der Gründer, Marvin Scherschel. Bereits mit 19 Jahren entwickelte er im Jahr 2014 zusammen mit seinem Informatiklehrer die Basis für ein Programm, das zu jeder Vokabel eine passende Liedzeile selektiert und sicherte sich so den Landessieg im Wettbewerb „Jugend forscht“. Aus dieser Grundidee entstand in Kooperation mit dem Musik-Streaminganbieter, Spotify und der Unterstützung eines Privatinvestors ein ausgereiftes Businessmodell, das in seiner Ausgestaltung langfristig auf den internationalen Markt zielt. Vofy arbeitet mit Bildungsträgern und Lehrbuchverlagen zusammen, um eine möglichst zielgerichtete Ausgestaltung des Vokabelangebots zu gewährleisten.

Für Marvin Scherschel verbindet Vofy in erster Linie Musikspaß mit Lernerfolg. „Wir steigern die Motivation der Schüler, ermöglichen den direkten Austausch über gemeinsame Vokabelkästen in der Comunity und bieten zeitlich flexible, hochattraktive Vertragskonditionen.“

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) investiert über ihre Tochtergesellschaft, die Venture Capital Westpfalz (VcW), in das innovative Unternehmen und steht beratend mit einem breiten Netzwerk zur Seite.

„Nicht allein die innovative Idee und das jugendliche Engagement des ganzen Gründerteams überzeugte uns“, bemerkt Brigitte Herrmann, Geschäftsführerin der Venture Capital Westpfalz und Bereichsleiterin Venture Capital der ISB. „Mit Spotify hat Vofy bereits einen wichtigen Partner an seiner Seite und wir sind zuversichtlich, dass Eltern, Lehrer und Bildungsträger die Lernerfolge über Vofy honorieren und fördern werden. Insgesamt sehen wir ein international skalierbares Geschäftsmodell, dass sowohl für mögliche Contentanbieter wie Lehrbuchverlage als auch für Musikanbieter neue attraktive Nutzergruppen erreicht.“

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Katrin Kolibius
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