InnoStart: Das neue Technologieförderinstrument des Landes

Landeszuschuss bis zu 12.500 Euro für die Vergabe von FuE-Aufträgen an Hochschulen und Forschungsinstituten

Erstmals fördert das Land über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) in einem einfachen und schnellen Verfahren die Vergabe von Forschungs- und Entwicklungsaufträgen an Hochschulen oder Forschungseinrichtungen. Im Rahmen des Programms InnoStart erhalten kleine und mittlere Unternehmen dafür Zuschüsse bis zu 12.500 Euro. Die Leistungen der Hochschule oder Forschungseinrichtung sind bei einem festen Fördersatz von 50 Prozent bis zu 25.000 Euro förderfähig.

Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing erklärt: „Mit InnoStart stehen ab dem Jahr 2016 Landesmittel im Rahmen der einzelbetrieblichen Innovationsförderung bereit. Damit wollen wir mittelständische Unternehmen bei der eigenen Entwicklung von innovativen Produkten und Verfahren zu einer Kooperation mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen anregen und den Wissenstransfer durch weitere Kooperationen im Anschluss voranbringen.“ Für die Beantragung der Fördermittel könnten rheinland-pfälzische Unternehmen ein im Bundesvergleich schlankes, unbürokratisches Verfahren erwarten.

„InnoStart steht für geringen Verwaltungsaufwand und eine schnelle Förderentscheidung innerhalb weniger Tage“, so Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB. „Das Fördermodul unterstützt Unternehmen und Handwerksbetriebe bis zu 50 Mitarbeitern, die für spezielle Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten die Leistungen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Anspruch nehmen möchten.“

Der Zuschuss kann direkt bei der ISB beantragt werden. Alle Informationen zu den Konditionen und zur Ausgestaltung des Förderprogramms finden Interessierte auf den Internetseiten der ISB unter www.isb.rlp.de.

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Claudia Belz
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