Förderfinder Assistent

Forschung und Entwicklung (InnoStart)

Mit dem Fördermodul InnoStart aus dem Innovations- und Technologieförderungsprogramm Rheinland-Pfalz können Unternehmen eine Zuwendungen bis zu 12.500 EUR für die Vergabe von Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten an Hochschulen oder Forschungseinrichtungen beantragen.  Damit sollen kleine und mittlere Unternehmen durch niedrigschwellige Einstiegsprojekte angeregt werden, mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu kooperieren, da ein Austausch zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Produktentwicklung erheblich verbessern und beschleunigen kann. InnoStart verwendet einen schlankes Antragsformular und steht für geringen Verwaltungsaufwand und eine schnelle Förderentscheidung.

Wer wird gefördert?

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Rheinland-Pfalz, die nach der aktuellen KMU-Definition u.a. weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz von weniger als 50 Mio. EUR erreichen.

Was wird gefördert?

Förderfähig sind Ausgaben bis zu 25.000 EUR, die im Zusammenhang mit der Vergabe von FuE-Aufträgen an Hochschulen oder Forschungseinrichtungen stehen. Gefördert werden die von der Hochschule oder Forschungseinrichtung erbrachten FuE-Tätigkeiten zum Vorhaben der Antragstellerin, wenn diese aufgrund ihrer administrativen Ausstattung nicht in der Lage ist, diese FuE-Tätigkeiten selbst zu erbringen.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt mit einer nicht rückzahlbaren Zuwendung als Anteilsfinanzierung im Rahmen der zu Verfügung stehenden Haushaltsmittel für das Fördermodul InnoStart. Die Höhe der Zuwendung ist auf maximal 12.500 EUR begrenzt. Dies entspricht einer Förderquote von 50% und förderfähigen Ausgaben in Höhe von 25.000 EUR. Die Vorhaben müssen innerhalb von 12 Monaten ab Zuwendungsbescheid abgeschlossen werden (Projektlaufzeit).

Bei der Zuwendung handelt es sich um eine De-minimis-Beihilfe entsprechend der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 (Amtsblatt der Europäischen Kommission L 352 vom 24. Dezember 2013, S. 1 ff.). Die maximal mögliche Zuwendung von 12.500 € wird in jedem Förderfall als De-minimis-Beihilfehöchstbetrag zugrunde gelegt, auch wenn die tatsächlich beantragte Zuwendung geringer ist. Insoweit muss das antragstellende Unternehmen noch über ein freies De-minimis-Kontingent in mindestens dieser Höhe verfügen.

Beispielrechnung

Die Musterfirma GmbH beabsichtigt die Entwicklung eines neuen Produktes. Die hierfür erforderlichen technisch/wissenschaftlichen FuE-Tätigkeiten kann sie selbst nicht erbringen. Die Hochschule-Großstadt soll daher beauftragt werden, diese Tätigkeiten zu übernehmen. Von der Hochschule-Großstadt liegt ein spezifiziertes Angebot vor. Daraus ergeben sich für die Antragstellerin Ausgaben in Höhe von 27.670 EUR, zu denen eine Zuwendung aus dem Einzelbetrieblichen Innovations- und Technologieförderungsprogramm Rheinland-Pfalz (Fördermodul-InnoStart) beantragt wird. Die Ausgaben lt. Angebot konnten als förderfähige Ausgaben anerkannt werden. Daraus ergibt sich folgender Ausgaben- und Finanzierungsplan:

Gesamtausgaben27.670 EUR
Finanzierungsplan27.670 EUR
Bewilligte Zuwendung12.500 EUR
Eigenmittel/Fremdmittel15.170 EUR

Wo wird beantragt?

Die Antragstellung erfolgt direkt bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB). Die Antragsunterlagen sind als ausfüllbare pdf-Vorlage hinterlegt. Entscheidend für die fristwahrende Antragstellung ist die Vorlage des rechtsverbindlich unterschriebenen und vollständigen Antrags in Printform.

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Ansprechpartner

bei der ISB
Herr Arthur Racinowski
Telefon 06131 6172-1331
Telefax 06131 6172-1191
arthur.racinowski@isb.rlp.de

Frau Angela Haag
Telefon 06131 6172-1303
Telefax 06131 6172-1191
angela.haag@isb.rlp.de

Herr Sascha Fuchs
Telefon 06131 6172-1327
Telefax 06131 6172-1191
sascha.fuchs@isb.rlp.de

Herr Valerius Rodwald
Telefon 06131 6172-1354
Telefax 06131 6172-1191
valerius.rodwald@isb.rlp.de

Downloads

Antrag
MinBlatt. Nr. 11 vom 29. Dezember 2015; Seite 364-367
KMU-Erklärung
De-minimis-Erklärung

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