EXPO REAL München: Wohnstandort Rheinland-Pfalz präsentiert sich

Bezahlbares, altersgerechtes und energieeffizientes Wohnen – Städte und Kommunen stehen vor der Aufgabe, die Herausforderungen des demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandels anzunehmen. Mögliche Lösungen, was Architekten und Projektentwickler dazu beitragen können und welche Fördermöglichkeiten Unterstützung bieten, waren Themen des Immobilien-Frühstücks, zu dem die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) an den Gemeinschaftsstand des Landes auf der EXPO REAL in München eingeladen hatte.

"Die Nachfrage nach Wohnen und Arbeiten in Mainz sind kommunizierende Röhren. Die Stadtentwicklung muss das zukünftig aufnehmen und zusammenbringen", sagte Franz Ringhoffer, Geschäftsführer der Grundstücksverwaltungsgesellschaft der Stadt Mainz (GVG). 

Derzeit ist die Bebauung des Wohnbaugrundstücks "Molenkopf Süd" am Mainzer Zollhafen in Planung, für das ein Architektenwettbewerb durch die Grundstückseigentümerin, die Bouwfonds Immobilienentwicklung GmbH, ausgelobt wurde. "Wir tragen mit rund 150 Wohnungen dazu bei, das Angebot an Wohnraum in Mainz zu erhöhen. Neben der anspruchsvollen Architektur für diesen herausgehobenen Wohnstandort legen wir besonderen Wert auf  Barrierefreiheit und niedrige Energieverbrauchswerte", so Stefan Messemer, Leiter der Niederlassung Frankfurt. "Wir bieten mit verschiedenen Wohnungsgrößen von der Zwei- bis zur Fünfzimmerwohnung ein Angebot für alle Altersgruppen."

Der rheinland-pfälzische Wohnungsmarkt steht aufgrund der demografischen Entwicklung vor großen Herausforderungen. "Wir müssen bezahlbares, altersgerechtes, energieeffizientes und qualitativ hochwertiges Wohnen in Stadt und Land noch stärker forcieren", so Gerold Reker, Präsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz. "Es geht nicht alleine um Quantität, sondern um bezahlbare Qualität und Bestandsanpassung. Die Architektenkammer Rheinland-Pfalz hat daher schon 2012 die Sprecherrolle beim ‚Aktionsbündnis Impulse für den Wohnungsbau‘ in Rheinland-Pfalz übernommen."

Die Bevölkerungszahl in den Schwarmstädten wie Mainz und Trier wächst durch Zuwanderung aus allen Richtungen, wie ein kürzlich veröffentlichtes Gutachten über die Wohnraumnachfrage in Rheinland-Pfalz ergab. Das Wachstum hat bereits zu einem mehr oder weniger deutlichen Anstieg der Miet- und Kaufpreise von Wohnungen geführt, wobei weiter steigende Mieten und Preise die Stärke der Zuwanderung dämpfen könnten. Die grundsätzliche Antwort auf eine steigende Wohnungsnachfrage ist eine Steigerung des Wohnungsangebotes durch den Neubau von Wohnungen. Hierfür hält die ISB entsprechende Förderprogramme vor. "Wir unterstützen als Förderbank die Investition in selbst genutztes und vermietetes Wohneigentum mit eigenen Darlehen", erklärte der Sprecher des Vorstandes, Ulrich Dexheimer. Die ISB richte ihre Strategien, Programme und Angebote auf eine zielorientierte Förderung aus.

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