DigitalPakt Schule: Knapp zwei Millionen Euro für Schulen der Stadt Zweibrücken und zusätzlich rund 235.000 Euro im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms

Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig überreicht Förderbescheid

OStD Bärmann (Schulleiter BBS Zweibrücken), Beigeordnete Rauch, Oberbürgermeister Dr. Wosnitza, Bildungsministerin Dr. Hubig, ISB-Vorstand Dr. Link, (von links nach rechts) © ISB

Mit einem Zuschuss in Höhe von knapp zwei Millionen Euro erhält die Stadt Zweibrücken über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) eine Förderung aus dem DigitalPakt Schule und außerdem einen Zuschuss in Höhe von rund 235.000 Euro aus dem Sofortausstattungsprogramm (DigitalPakt II). Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig überreichte gemeinsam mit Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB, den Förderbescheid an Oberbürgermeister Dr. Marold Wosnitza.

Die Förderung im Rahmen des DigitalPakts kommt in der Stadt mehr als 5.300 Schülerinnen und Schülern sowie deren Lehrkräften zugute. „Die letzten Monate haben nochmal überdeutlich gemacht: Digitale Bildung kann Schule nicht ersetzen, aber sie bietet viele Möglichkeiten für das Lernen und Lehren. Die Digitalisierung unserer Bildungslandschaft hat in den vergangenen Monaten einen enormen Schub erfahren, diesen Schub verstetigen wir jetzt bei digitaler Infrastruktur, Ausstattung mit Tablets und Laptops und in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften. Die Bundesmittel leisten hierbei einen wichtigen Beitrag“, so Bildungsministerin Hubig.

Mit dem Zuschuss aus dem DigitalPakt sind unter anderem die Vernetzung des Schulgebäudes und ein drahtloser Netzwerkzugang in den Unterrichtsräumen vorgesehen. Dazu kommen die Mittel aus dem Sofortausstattungsprogramm für die Beschaffung von 550 digitalen Endgeräten und Zubehör wie Schutzhüllen und Aufbewahrungskoffer. „Für uns ist die Digitalisierung unserer Schulen von zentraler Bedeutung. Wir haben in den letzten eineinhalb Jahren in dieses Thema viel investiert und freuen uns, heute gleich zwei Zuwendungsbescheide von Bund und Land überreicht zu bekommen“, erläuterte Oberbürgermeister Wosnitza.

Bearbeitet werden die Anträge, die 400 Träger für 1.600 Schulen in Rheinland-Pfalz stellen können, von der ISB. „Medienkompetenz gewinnt im Informationszeitalter immer weiter an Bedeutung. Es freut uns sehr, dass wir einen Beitrag zur Verbesserung des medienpädagogischen Angebots an rheinland-pfälzischen Schulen leisten können“, sagte Link. Die ISB als Förderbank des Landes bearbeite auch das Sofortausstattungsprogramm, um Schülerinnen und Schülern mobiles Lernen zu ermöglichen.

Für Rheinland-Pfalz stehen im DigitalPakt Schule insgesamt rund 240 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung, die mit dem zehnprozentigen Eigenanteil der Schulträger aufzustocken sind. Gefördert werden etwa Verkabelung, drahtloses Internet sowie digitale Anzeige- und Arbeitsgeräte. Im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms für mobile Endgeräte entfallen 24,1 Millionen Euro der Bundesmittel auf Rheinland-Pfalz.

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Claudia Wichmann
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