Bezahlbares Wohnen mit Unterstützung der ISB: Übergabe des Förderbescheides durch Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen

V.l.n.r.: Anastasja Schatz, Abteilungsleiterin Immobilienmanagement GWH; Dr. Ulrich Link, ISB-Vorstandsmitglied; Michael Back, GWH-Geschäftsstellenleiter; Doris Ahnen, Finanz- und Bauministerin.

Das Heiligkreuzviertel auf dem ehemaligen IBM-Gelände in Mainz-Weisenau nimmt weiter Gestalt an: Die GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen baut in der Annemarie-Renger-Straße insgesamt 96 neue Wohnungen. 51 davon fördert das Land über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) für Haushalte mit geringen oder mittleren Einkommen. Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen überreichte gemeinsam mit ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link den Förderbescheid an die GWH.

„Es ist wichtig für die soziale Teilhabe, dass mehr bezahlbare Wohnungen entstehen. Seit 2016 hat das Land rund 2.000 Wohnungen in Mainz sozial gefördert. Mit dem Förderbescheid in Höhe von 6,7 Millionen Euro und rund 1,5 Millionen Euro Tilgungszuschüssen, den wir heute übergeben konnten, entstehen weitere neue, bezahlbare Wohnungen in Mainz. Mit Mieten in Höhe von maximal 7,70 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche liegen die Mietpreise deutlich unter dem Mietpreisniveau der Stadt“, sagte Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen.

21 der geförderten Wohnungen dürfen 20 Jahre lang nur an Haushalte mit geringen Einkommen gemäß Landeswohnraumförderungsgesetz, 30 weitere Wohnungen 15 Jahre lang nur an Haushalte mit mittleren Einkommen vermietet werden. „Mit diesem Projekt schaffen wir nicht nur neue Wohnungen, sondern sorgen vor allem auch für erschwingliche Mieten in toller Stadtlage, das ist nicht selbstverständlich“, betont Christian Wedler, Geschäftsführer der bauausführenden GWH Bauprojekte. Möglich gewesen sei dies nur durch die im Vorfeld gute Zusammenarbeit aller Beteiligten in Mainz. „Der angrenzende geplante Stadtteilplatz wird künftig das Entree zum neuen Wohnquartier bilden, entsprechend freuen wir uns, mit unserem Neubau das Quartier an dieser markanten Stelle mitgestalten zu dürfen.“

Da bezahlbarer Wohnraum in der Landeshauptstadt begehrt ist, wird bei Neubauvorhaben eine ausgewogene Durchmischung angestrebt: „Um den rasanten Anstieg der Mietpreise zu bremsen, müssen in Mainz neue Wohnungen gebaut werden. Vor allem bei preisgünstigen Wohnungen besteht ein hoher Bedarf, denn neben Familien mit Kindern sind auch viele Seniorinnen und Senioren darauf angewiesen. Ich bin der GWH Wohnungsgesellschaft mbH, der ISB und dem Land dankbar, dass sie öffentlich geförderten und damit preisgünstigen Wohnraum in der Landeshauptstadt Mainz schaffen. Das ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung: allen Bevölkerungsgruppen bezahlbares Wohnen zu ermöglichen“, erklärte Oberbürgermeister Michael Ebling.

Als Förderbank des Landes finanziert und begleitet die ISB soziale Wohnungsbauprojekte: „Es freut uns sehr, dass wir ein weiteres Mal dazu beitragen können, dass in Mainz attraktiver, bezahlbarer Wohnraum entsteht“, so ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link. Im vergangenen Jahr habe die ISB allein in Mainz 784 Wohneinheiten mit einem Volumen in Höhe von knapp 113,2 Millionen Euro gefördert – mehr als dreimal so viele Wohneinheiten als im Jahr davor.
 

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