Nachbericht: Preisverleihung „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz“

Die Preisträger des Abends @ISB/Alexander Sell

Das Violinenduo Xixi und Kai Gabel verzauberten die Gäste der Preisverleihung mit klassischer Musik @ISB/Alexander Sell

Ulrich Dexheimer, Sprecher des Vorstandes der ISB, begrüßte die Gäste @ISB/Alexander Sell

Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt im Talk mit Moderatorin Sieglinde Schneider @ISB/Alexander Sell

Keynote Speaker Jörg Mosler gab den Gästen in seinem Vortrag hilfreiche Tipps in Sachen Personalführung @ISB/Alexander Sell

Ridder GmbH @ISB/Alexander Sell

Schreinerei Rönnefarth GmbH & Co. KG @ISB/Alexander Sell

Zimmermann Bedachungen GmbH @ISB/Alexander Sell

Jordan's Untermühle @ISB/Alexander Sell

entra-Gruppe @ISB/Alexander Sell

Karotek GmbH @ISB/Alexander Sell

Krämer Orthophädie GmbH @ISB/Alexander Sell

NATUS GmbG & Co. KG @ISB/Alexander Sell

Attraktive Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz sichern die Zukunft. Doch was zeichnet einen vorbildlichen und einzigartigen Arbeitgeber aus? Was macht ihn so attraktiv für die Beschäftigten und für potenzielle Bewerberinnen und Bewerber? Gibt es „Geheimrezepte“?

Zahlreiche mittelständische Unternehmen in Rheinland-Pfalz gehen beispielhaft voran und leisten insbesondere in der Unternehmens- und Personalpolitik hervorragende Arbeit. Acht von ihnen wurden im Rahmen des Wettbewerbs „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz“ von Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt ausgezeichnet:

Für die Region Koblenz wurde das 1949 gegründete Familienunternehmen Ridder GmbH prämiert. Das Unternehmen legt großen Wert auf eine schnelle und direkte Kommunikation über alle Hierarchiestufen und Abteilungen hinweg sowie ein Höchstmaß an menschlichem Miteinander. Eine besondere Bedeutung kommt der Ausbildung neuer Fachkräfte zu: Das Unternehmen bildet in fünf verschiedenen Berufsbildern aus. Auch nach Beendigung der Ausbildung verfolgt die Ridder GmbH aktiv das Ziel, motivierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu übernehmen und weiter zu fördern. Dies zeigt sich z. B. darin, dass vier der sieben Führungskräfte die Ausbildung im Unternehmen absolviert haben.

Aus der Vision etwas Besonderes zu schaffen, gründeten die heutigen Chefs die Schreinerei Rönnefarth GmbH, die ebenso ausgezeichnet wurde. Die Werkstatt in Dernau ist ein hochmoderner, digitalisierter Maschinenpark, in dem individuelle Möbel nach Vorstellung der Kunden gestaltet werden können. Der Firmenphilosophie entsprechend werden alle relevanten Dinge gemeinsam entschieden, wie beispielsweise die Anpassungen der Arbeitszeiten sowie aktuelle Themen. Darüber hinaus haben sie ein Pilotprojekt zum Lehrlingsaustausch mit anderen Betrieben innerhalb der Innung gestartet, um ihnen einen umfassenden Blick über den „Tellerrand“ zu ermöglichen.

Die rheinhessische Zimmermann Bedachungen GmbH  legt großen Wert auf flache Hierarchien und eine positive Fehlerkultur, sodass ein sehr positiver Teamspirit herrscht. Aus- und Weiterbildung sind elementare Themen im Unternehmen. Von Beginn an werden junge Menschen in den Bereichen Dachdeckerhandwerk und Büromanagement ausgebildet. Die permanente Weiterentwicklung aller Mitarbeiter verbessert die Qualitäts- und Serviceangebote in dem modernen Handwerksunternehmen. Dadurch wird der Kundenutzen kontinuierlich gesteigert.

Als erstes Wellnesshotel in Rheinhessen gilt Jordan‘s Untermühle  in Köngernheim als ein echter Leuchtturm der Region. In diesem Unternehmen wird Diversität gelebt und umgesetzt. Um dabei allen Anforderungen gerecht zu werden, herrscht unter den „Mühlengeistern“ – wie sie sich selbst nennen - eine hohe Wertschätzung und auch die Weiterbildung spielt eine existenzielle Rolle. Das Unternehmen ist sehr bestrebt und darauf bedacht, die betrieblichen Anforderungen mit den privaten Bedürfnissen der Mitarbeitenden in Einklang zu bringen. Dafür ist eigens ein digitales Zeitmanagementsystem eingeführt worden, welches es den Mitarbeitenden ermöglicht, den Dienstplan aktiv mitzugestalten.

Die Karotek GmbH  aus dem pfälzischen Burrweiler, die einzige markenungebundene Kfz-Werkstatt der Region, legt großen Wert auf eine offene und ehrliche Kommunikationskultur.  Die Ideen und Verbesserungsvorschläge aller Mitarbeitenden werden sehr geschätzt. Aus- und Weiterbildung sowie Wissenstransfer sind ebenso elementare Themen im Unternehmen. Unter der Leitung erfahrener Meister arbeitet ausschließlich gut ausgebildetes Fachpersonal, das dank permanenter Weiterbildung immer auf dem neuesten Stand der Technik ist. Damit der Einstieg im Unternehmen gelingt, wird jedem neuen Mitarbeitenden und Lehrling ein „Buddy“ zur Seite gestellt wird, der diese in der Anfangszeit begleitet und unterstützt.

Die entra-Gruppe  hat ihre Strukturen komplett auf mobiles Arbeiten umgestellt und nutzt verstärkt Videokonferenzen und Online-Tools für Projektmanagement und Kommunikation. Dabei werden „dritte Orte“ für inspirierendes Arbeiten bereitgestellt. Zudem ist die Balance zwischen den individuellen Arbeitszeitwünschen der Mitarbeiter und den unternehmerischen Erfordernissen einer der Erfolgsfaktoren des Unternehmens. 

In der Krämer Orthopädie GmbH  in Gerolstein wird Familienfreundlichkeit groß geschrieben. Es besteht die Möglichkeit, bei Bedarf die Kinder mit in das Unternehmen zu bringen. Des Weiteren gewährt das Unternehmen eine Erholungsbeihilfe für die Partner und Familie, die pro Kind und Ehe/Partner gezahlt wird. Insgesamt sieht der Gesundheitsbetrieb die Zufriedenheit der Kunden und Angestellten als Basis für den Unternehmenserfolg an. Aufgrund dessen wird ihnen ein Mitspracherecht bei allen Angelegenheiten der Firma gewährt. Zusätzlich erhalten sie jedes Jahr eine Umsatzbeteiligung am Gewinn des Unternehmens, um sie so am Erfolg der Firma teilhaben zu lassen.

Das inhabergeführte Familienunternehmen NATUS GmbH & Co. KG  engagiert sich aktiv an der sozialen Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen. Für die Lebenshilfe wurde eigens eine Werkstatt in der Fertigungshalle errichtet, wobei die Mitarbeitenden der Lebenshilfe gefühlt NATUS-Mitarbeiter sind. Darüber hinaus ist NATUS auch Patenunternehmen von „Jugend forscht“ in Trier. Ihre Auszubildenden haben ebenso die Möglichkeit an dem Wettbewerb teilzunehmen. Die jungen Forscher werden dabei tatkräftig unterstützt, indem ihnen vom Unternehmen die notwendige Zeit und Arbeitsmittel zur Verfügung gestellt werden.

Neben der feierlichen Auszeichnung hielt Bestsellerautor Jörg Mosler („Die F@chkräfteformel“) einen Impulsvortrag zum Thema „Chefsache Fachkräftemangel – Wie Sie als Chef zum Mitarbeitermagneten werden“ und gab den Unternehmen hilfreiche Tipps für die Außenkommunikation.

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