Landestreuhandbank - jetzt beim Land Rheinland-Pfalz

Die Landestreuhandstelle Rheinland-Pfalz ist zum Jahresbeginn 2009 in eine Anstalt des öffentlichen Rechts überführt worden. Sie heißt jetzt Landestreuhandbank Rheinland-Pfalz (LTH) und ist seit Jahresbeginn vollständig im Besitz des Landes. 

 "Wir sind froh, weiter mit den angestammten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeiten zu können", sagte Finanzminister Prof. Dr. Ingolf Deubel in Mainz. "Gerade in einem so komplexen Bereich wie der Wohnraumförderung macht es Sinn, auf erprobten Sachverstand und Expertise zu setzen." 

 Deubel sagte, das Geschäftsfeld der LTH werde weiter die Wohnraumförderung bleiben. Schon bislang habe die LTH jahrzehntelang die drei Programmbereiche der Sozialen Wohnraumförderung des Landes (Wohneigentum, Modernisierung und Mietwohnungen) erfolgreich umgesetzt. Deswegen sei es für Rheinland-Pfalz wichtig gewesen, die LTH zum Land zurückzuholen. 

 Rainer Richarts, bislang Leiter der Landestreuhandstelle und nun Vorstandsvorsitzender der Landestreuhandbank, sagte: "Die LTH verfügt über langjährige Erfahrungen bei der Förderung von Wohnraum. In 60 Jahren haben wir rund 400.000 Wohnungen gefördert. Mit unserem hoch motivierten und gut ausgebildeten Bankpersonal sind wir erfolgreich in die Selbstständigkeit gestartet." 

 Die Landestreuhandstelle war im Jahr 1949 gegründet worden und begeht im laufenden Jahr ihr 60. Jubiläum. Fast 50 Jahre lang gehörte sie zur Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP). Nach dem Ausstieg des Landes aus der LRP im Jahr 1993 und der Integration der LRP in die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) im Jahr 2008 wurde sie zum Stichtag 1. Januar 2009 an das Land Rheinland-Pfalz übertragen. Die LTH ist nun rechtlich selbstständig und eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Sie verfügt nun auch über eine Banklizenz. 

 Finanzminister Deubel sagte, für die Beschäftigten der LTH seien die vergangenen Monate wohl nicht immer einfach gewesen, auch wenn das Land sich immer zu seiner Verantwortung bei der Sicherung der Arbeitsplätze bekannt habe. "Dass diese Sicherung gelungen ist, damit ist die Landesregierung sehr zufrieden", sagte der Minister. Bei der LTH arbeiten 96 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

 Mit der LTH, so Deubel, besitze das Land nun neben der Investitions- und Strukturbank (ISB) eine weitere leistungsfähige Förderbank. Inwieweit sich Synergieeffekte ergeben könnten und wie man diese am besten nutze, werde man sehr genau analysieren. 

 Kontakt: 
 Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz, Pressestelle, Tel.: 06131/ 16-4379, Fax: 06131/ 16-4141, E-Mail: pressestelle@fm.rlp.de, Internet: http://www.fm.rlp.de

KONTAKT

 

Aktuelles


Landestreuhandbank - jetzt beim Land Rheinland-Pfalz

Die Landestreuhandstelle Rheinland-Pfalz ist zum Jahresbeginn 2009 in eine Anstalt des öffentlichen Rechts überführt worden. Sie heißt jetzt Landestreuhandbank Rheinland-Pfalz (LTH) und ist seit Jahresbeginn vollständig im Besitz des Landes. 

 "Wir sind froh, weiter mit den angestammten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeiten zu können", sagte Finanzminister Prof. Dr. Ingolf Deubel in Mainz. "Gerade in einem so komplexen Bereich wie der Wohnraumförderung macht es Sinn, auf erprobten Sachverstand und Expertise zu setzen." 

 Deubel sagte, das Geschäftsfeld der LTH werde weiter die Wohnraumförderung bleiben. Schon bislang habe die LTH jahrzehntelang die drei Programmbereiche der Sozialen Wohnraumförderung des Landes (Wohneigentum, Modernisierung und Mietwohnungen) erfolgreich umgesetzt. Deswegen sei es für Rheinland-Pfalz wichtig gewesen, die LTH zum Land zurückzuholen. 

 Rainer Richarts, bislang Leiter der Landestreuhandstelle und nun Vorstandsvorsitzender der Landestreuhandbank, sagte: "Die LTH verfügt über langjährige Erfahrungen bei der Förderung von Wohnraum. In 60 Jahren haben wir rund 400.000 Wohnungen gefördert. Mit unserem hoch motivierten und gut ausgebildeten Bankpersonal sind wir erfolgreich in die Selbstständigkeit gestartet." 

 Die Landestreuhandstelle war im Jahr 1949 gegründet worden und begeht im laufenden Jahr ihr 60. Jubiläum. Fast 50 Jahre lang gehörte sie zur Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP). Nach dem Ausstieg des Landes aus der LRP im Jahr 1993 und der Integration der LRP in die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) im Jahr 2008 wurde sie zum Stichtag 1. Januar 2009 an das Land Rheinland-Pfalz übertragen. Die LTH ist nun rechtlich selbstständig und eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Sie verfügt nun auch über eine Banklizenz. 

 Finanzminister Deubel sagte, für die Beschäftigten der LTH seien die vergangenen Monate wohl nicht immer einfach gewesen, auch wenn das Land sich immer zu seiner Verantwortung bei der Sicherung der Arbeitsplätze bekannt habe. "Dass diese Sicherung gelungen ist, damit ist die Landesregierung sehr zufrieden", sagte der Minister. Bei der LTH arbeiten 96 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

 Mit der LTH, so Deubel, besitze das Land nun neben der Investitions- und Strukturbank (ISB) eine weitere leistungsfähige Förderbank. Inwieweit sich Synergieeffekte ergeben könnten und wie man diese am besten nutze, werde man sehr genau analysieren. 

 Kontakt: 
 Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz, Pressestelle, Tel.: 06131/ 16-4379, Fax: 06131/ 16-4141, E-Mail: pressestelle@fm.rlp.de, Internet: http://www.fm.rlp.de

KONTAKT