Nachbericht: Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten

Interessierte Besucher konnten sich vor und auch nach der Veranstaltung im Foyer des DLR informieren.

Als Hausherr eröffnete Hr. Dr. Günter Hoos den Abend mit einer kurzen Präsentation zum Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz (DLR).

In der darauffolgenden Talkrunde befassten sich der Moderator des Abends - Hr. Wiedemann (2 v.l.) im Gespräch mit Fr. Gatterer (2. v.r.), Fr. Schatten (1 v.l.) und Hr. Dr. Link (1 v.r.) mit der erfolgreichen Gestaltung einer Unternehmensnachfolge.

Daniela Schmitt, Staatssekretarin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz während ihres Impulsvortrages zum Thema "Chancen und Herausforderungen einer Unternehmensnachfolge".

In der Talkrunde "Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten" tauschten Hr. Spanrunft der H/W/S Kuntz + Kollegen GmbH gemeinsam mit Fr. Schwalie (ISB) und Hr. Wiedemann Erfahrungswerte im Hinblick auf Finanzierungsmöglichkeiten bei Unternehmensnachfolgen aus.

Abschließend befassten sich die beiden Mediatoren des Instituts für Unternehmensnachfolge Rhein-Neckar, Fr. Schradi und Hr. Ader, mit der erfolgreichen Planung einer Unternehmensnachfolge.

Marcus Spanrunft, Claudia Schradi, Dr. Günter Hoos (3. Reihe v.l.n.r.), Liliana Gatterer, Sibylle Schwalie (2. Reihe v.l.n.r.), Dr. Ulrich Link, Staatssekretärin Daniela Schmitt, Axel Ader, Anna-Lena Schatten und Tim Wiedemann (1.Reihe v.l.n.r.)

Das Get Together ermöglichte den Gästen gezielte Fragen an die Referenten zu stellen und interessante Gespräche zu führen. Bildnachweis: Markus Kohz

In vielen Betrieben steht in den nächsten Jahren eine Nachfolge an der Unternehmensspitze an. Nach Untersuchungen des IfM (Institut für Mittelstandsforschung Bonn) betrifft dies in Rheinland-Pfalz zwischen 2018 und 2022 ca. 7.000 Unternehmen. Der Erfolg dieser Unternehmensnachfolgen hängt von verschiedenen Faktoren ab: Ist das Unternehmen wirtschaftlich fit für die Nachfolge?
Was ist die passende Form der Übergabe für Übergeber wie Übernehmer? Wie lässt sich der Wechsel finanzieren? Welche zwischenmenschlichen Herausforderungen müssen bewältigt werden? Diese und viele weitere Fragen beantworteten Experten aus der Wirtschaft und Politik. Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz sowie der Bund der Selbständigen - Landesverband Rheinland-Pfalz und Saarland e.V. luden zu der Informationsveranstaltung „Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten“ am 17.10.2018 im Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz, Neustadt an der Weinstraße ein.
In der Begrüßungsrede von Dr. Günter Hoos, Direktor Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz, wurde – passend zur Location – unter anderem auf die Unternehmensnachfolge von Winzerbetrieben eingegangen. Im anschließenden Talk mit Moderator Tim Wiedemann, Bund der Selbständigen Rheinland-Pfalz, erläuterten Dr. Ulrich Link, Vorstand der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Liliana Gatterer, Präsidentin Bund der Selbständigen Rheinland-Pfalz und Saarland e.V. und Anna-Lena Schatten, Geschäftsführerin der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Neustadt an der Weinstraße mbH, wie mit einer gründlichen Vorbereitung und dem nötigen Know-how der Generationenwechsel im Unternehmen erfolgreich gemeistert werden kann.
Daniela Schmitt, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, unterstrich in ihrem Impulsvortrag die Chancen sowie Herausforderungen einer  Unternehmensnachfolge und wies auf die Auswirkungen des demografischen Wandels hin.
Anschließend tauschten sich Sibylle Schwalie, Bereichsleiterin Bürgschaften, Investitionszuschüsse der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), und Marcus Spanrunft, Geschäftsführer der H/W/S Kuntz + Kollegen GmbH Co. KG, Steuerberatungsgesellschaft in Landau, zum Thema „Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten“ aus. Marcus Spanrunft lies zudem die interessierten Gäste an seinen persönlichen Werdegang teilhaben und erläuterte, wie er ganz „unverhofft“ zum Unternehmensnachfolger wurde. Axel Ader, Rechtsanwalt, Mediator des Instituts für Unternehmensnachfolge Rhein-Neckar, und Claudia Schradi, Steuerberaterin, Mediatorin des Instituts für
Unternehmensnachfolge Rhein-Neckar, stellten abschließend sehr anschaulich dar, welche wichtigen Faktoren zur Nachfolgeplanung beitragen, welche Fragestellungen keinesfalls außer Acht gelassen werden dürfen und welche Eigenschaften ein guter Übernehmer, wie auch Übergeber inne haben sollte.
Bei einem Stehempfang konnten sich die Anwesenden im Anschluss an die Veranstaltung untereinander austauschen und sich auf dem Infomarkt umfassend im persönlichen Gespräch mit den Referenten und weiteren Ansprechpartnern zur Thematik informieren.

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Antje Duwe
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