DigitalPakt Schule: Rund 800.000 Euro für Schulen in Pirmasens

Bildungsministerin Hubig übergibt Förderbescheid

Oberbürgermeister Markus Zwick, Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und ISB Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer (v.l.n.r.). © Stadt Pirmasens

Mit einem Zuschuss in Höhe von rund 800.000 Euro erhält die Stadt Pirmasens eine Förderung aus dem DigitalPakt Schule, der im Land über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) umgesetzt wird. Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig überreichte gemeinsam mit Ulrich Dexheimer, Sprecher des Vorstandes der ISB, den Förderbescheid an Oberbürgermeister Markus Zwick. 

Die Förderung kommt rund 2.900 Schülerinnen und Schülern sowie deren Lehrkräften an insgesamt sieben Schulen zugute. „Der digitale Wandel ist kein Zukunftsthema mehr, er ist längst in vollem Gange. Das gilt für viele gesellschaftliche Bereiche und natürlich auch für die Schulen. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie und die damit leider einhergehenden Einschränkungen waren ganz klar Wind in den Segeln der Digitalisierung. Innerhalb weniger Monate haben Bund, Land und Kommunen Hand in Hand an den Schulen viel bewegt. Der DigitalPakt Schule mit seinen inzwischen drei Zusatzvereinbarungen ist nur eines der vielen Beispiele dafür. Ich freue mich, dass ich der Stadt Pirmasens heute den Förderbescheid von rund 800.000 Euro übergeben darf. Diese Mittel werden der digitalen Infrastruktur am Schulstandort Pirmasens einen wichtigen Schub verleihen. Das ist gut so und ich werbe bei den Schulträgern, die das noch nicht getan haben, jetzt schnell Anträge einzureichen und auch loszulegen an ihren Schulen“, erklärte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

Mit dem Zuschuss sind die Vernetzung der Schulgebäude, drahtloser Netzwerkzugang in den Unterrichtsräumen sowie die Anschaffung von digitalen Anzeigegeräten und mobilen Endgeräten vorgesehen. „Durch die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung unserer Bildungslandschaft in den zurückliegenden Monaten einen enormen Schub erfahren. Der Distanzunterricht hat uns aber auch gezeigt, dass digitale Bildung Schule nicht ersetzen kann. Dennoch bietet sie natürlich viele, teils auch ganz neue Möglichkeiten für das Lernen und Lehren. Deshalb ist es wichtig, dass digitale Bildung zum integrativen Bestandteil der Lehrpläne unserer Kinder wird. Schließlich werden diese nur so künftig in der Lage sein, im berufspraktischen wie akademischen Umfeld zu bestehen“, sagte Oberbürgermeister Markus Zwick.

Bearbeitet werden die Anträge, die 400 Träger für 1.600 Schulen in Rheinland-Pfalz stellen können, von der ISB. „Medienkompetenz gewinnt im Informationszeitalter immer weiter an Bedeutung. Es freut uns sehr, dass wir einen Beitrag zur Verbesserung des medienpädagogischen Angebots an rheinland-pfälzischen Schulen leisten können“, sagte Dexheimer. Mit den Zuschüssen aus den Bundesmitteln können Maßnahmen in Schulgebäuden und auf Schulgeländen finanziert werden.

Für Rheinland-Pfalz stehen insgesamt rund 240 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung, die mit dem zehnprozentigen Eigenanteil der Schulträger aufzustocken sind. Gefördert werden etwa Verkabelung, drahtloses Internet sowie digitale Anzeige- und Arbeitsgeräte.

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