Nachbericht: ISB Gründertag 2019

Minister Dr. Volker Wissing im Gespräch mit Gründenden auf dem Infomarkt des ISB Gründertages 2019.

Bereits zu Beginn der Veranstaltung hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit sich bei rheinland-pfälzischen Institutionen über Gründungsthemen zu informieren.

Der Moderator Till Simoleit führte die Teilnehmenden durch den Tag.

Dr. Ulrich Link begrüßte die 120 Teilnehmenden und bot einen kurzen Überblick der Fördermöglichkeiten der ISB.

Minister Dr. Volker Wissing im Talk mit Till Simoleit über die Gründerlandschaft in Rheinland-Pfalz.

Die rheinland-pfälzischen Gründerinnen - Sarah Kübler (HitchOn GmbH) und Jeanette Spanier (SCAFFEYE) - ließen die Gäste an Ihren Erfahrungen teilhaben.

Die Referenten gaben einen Vorgeschmack auf die nachfolgenden Workshop-Themen.

Die Teilnehmenden konnten aus 9 Themen zu verschieden Aspekten der Unternehmensgründung wählen.

Rafaèl Rivera, von der Handwerkskammer Rheinhessen, berichtete über die Chancen und Risiken einer Unternehmensnachfolge.

Denis Colling, von der Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH, erläuterte wie eine Bürgschaft Ihre Finanzierung vorantreibt.

Rainer Marchlowitz, vom SWR4 Creative Network, informierte über den Einsatz einer Markenstrategie als Schlüssel für eine erfolgreiche Kundenbindung.

Steffen Blaga, von der Industrie- und Handelskammer für die Pfalz, referierte zu dem Thema "Businessplan leicht erklärt".

Christian Korte gab Tipps zur Rechtssicherheit im Web 2.0 .

Michael Reiß lieferte den Teilnehmenden eine Anleitung, wie sie zu einer guten unternehmerischen Entscheidung gelangen können.

Walter Mock, Mitglied des Vorstandes der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz, gab Hilfestellungen bei steuerlichen Fragen zur Gründung.

Im Nachgang der Workshops konnten sich die Teilnehmenden beim Get-Together austauschen und neue Kontakte knüpfen.

© Alexander Sell

Am 22. Mai 2019 lockte der zwölfte ISB Gründertag abermals Gründungswillige, frisch gestartete Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Nachfolgerinnen und Nachfolger in das Foyer der ISB. Das etablierte Format, das die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) jährlich in Kooperation mit der  Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH und dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) veranstaltet, erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit und bietet eine Mischung aus interaktiven Workshops, Infoständen, die mit wichtigen Gründungspartnern aus ganz Rheinland-Pfalz besetzt sind und dem nicht zu unterschätzenden Netzwerken in der Gründerszene.

Bevor die praxisnahen Workshops starteten, begrüßte Dr. Ulrich Link, Vorstand der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), die rund 120 Gäste im Foyer des Landesförderinstituts. Ihm folgte der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing, der im Talk mit Moderator Till Simoleit (bigFM) betonte „Unsere Wirtschaft braucht Gründerinnen und Gründer. Sie sind die Unternehmer von morgen. Investieren wir in junge Unternehmen, investieren wir in die Zukunft unseres Landes. Mein Anliegen ist es, die Voraussetzungen für eine aktive Gründerszene in Rheinland-Pfalz stetig weiterzuentwickeln – der Gründertag ist dabei ein wichtiger Baustein.“

Die Gründerinnen Sarah Kübler (HitchOn GmbH) und Jeanette Spanier (SCAFFEYE GbR) gaben ebenfalls im Interview mit Till Simoleit Einblicke in die Anfänge ihrer Gründungslaufbahn und sprachen über die stetigen Herausforderungen und die gleichzeitige Freude am eigenen Business.

Anschließend konnten die Gäste ihre im Vorfeld der Veranstaltung gewählten Workshops antreten, die in drei Blöcken zu je 45 Minuten stattfanden. Los ging es mit Fachwissen aus den Bereichen Finanzierung, Rechtssicherheit im Web 2.0 und dem klassischen Gründungsthema Businessplan. Nach einer kurzen Pause folgten die Themen Markenstrategie, Steuerfragen und Bürgschaften. In der letzten Workshop-Runde setzten sich die Gründenden mit der Kunst des Pitchens, der Umsatzplanung und einer etwaigen Unternehmensnachfolge auseinander.

Zum Abschluss des Tages bot sich für alle Teilnehmer und Experten beim "Get-together" die Möglichkeit zum Austausch von Gründungserfahrung und dem Anbahnen neuer Kontakte.
 

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Antje Duwe
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