Soziale Wohnraumförderung: Förderbescheid an Stiftung Bethesda-St. Martin

Das Land Rheinland-Pfalz fördert mit Unterstützung durch Mittel des Bundes den Bau einer Gemeinschaftswohnung für eine Wohngemeinschaft mit 18 Individualwohnplätzen in Koblenz: Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen überreichte gemeinsam mit ISB-Vorstandsmitglied Sandra Baumbach den Förderbescheid an Werner Bleidt, den Vorstand der Stiftung Bethesda-St. Martin.

In der Hohenzollernstraße/Von-Werth-Straße in Koblenz wird eine Gemeinschaftswohnung für Haushalte mit geringen Einkommen errichtet; die Dauer der Belegungs- und Mietbindungen beträgt 30 Jahre.

„Es freut mich sehr, dass wir mit verlässlichen und langjährigen Partnerinnen und Partnern unser ambitioniertes Vorhaben, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, erfolgreich umsetzen können. Mithilfe unserer Förderprogramme entstehen dabei nicht nur bezahlbare Projekte, sondern gleichzeitig auch Projekte zur sozialen Teilhabe und Inklusion. In zentraler Lage von Koblenz errichtet die Stiftung Bethesda-St. Martin eine sozial geförderte Gemeinschaftswohnung für eine Wohngemeinschaft mit 18 Individualwohnplätzen; hierfür erhält sie ein Förderdarlehen in Höhe von rund 3,4 Millionen Euro und Tilgungszuschüsse in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro“ erklärte Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen.

„Bezahlbarer Wohnraum ist immer knapp. Er ist besonders knapp in den Innenstädten, auch in Koblenz. Wenn also jetzt an zentraler Stelle in Koblenz in unmittelbarer Nachbarschaft zur Christuskirche eine Gemeinschaftswohnung mit 18 modernen Individualwohnplätzen in guter Wohnqualität für Personen mit geringen Einkommen entstehen, freuen wir uns darüber sehr. Ohne die Förderung des Landes und die Hilfe der ISB wäre ein solches Projekt undenkbar“, so Stiftungsvorstand Werner Bleidt.

„Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist eine der wichtigsten sozialen Aufgaben unserer Stadt. Mit den 18 neuen, zentral gelegenen Wohnungen entsteht nicht nur dringend benötigter Wohnraum, sondern echte Perspektiven für Menschen, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind. Die Förderung durch das Land und die ISB zeigt, wie stark wir in Koblenz gemeinsam Verantwortung übernehmen – für eine Stadt, in der alle ein Zuhause finden können", sagte Oberbürgermeister David Langner.

Als Förderbank des Landes finanziert und begleitet die ISB soziale Wohnungsbauprojekte: „Mit der Förderung schaffen wir in Koblenz nicht nur dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum, sondern stärken zugleich die Lebensqualität vor Ort. Wir freuen uns daher sehr, dieses Projekt zu begleiten und so lebenswerte Wohnperspektiven zu ermöglichen“, sagte ISB-Vorstandsmitglied Sandra Baumbach. Durch die Förderung könne der Wohnraum für eine Miete in Höhe von 7 Euro für Haushalte mit geringem Einkommen zur Verfügung gestellt werden.

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