Unternehmerinnentag im Zeichen des Glücks

Veranstaltung informiert über materielle wie immaterielle Erfolgsfaktoren

Arbeit allein mag nicht glücklich machen, jedoch belegt eine wachsende Zahl an Studien, dass glückliche Menschen motivierter und produktiver arbeiten. Daher standen die Fragen, wie das eigene Unternehmen zum Glücksfaktor wird und welche Unterstützung Existenzgründende in Rheinland-Pfalz finden im Mittelpunkt des diesjährigen Unternehmerinnentags. Dieser wurde von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) und den Volksbanken Raiffeisenbanken mit Unterstützung des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums und der Mainzer Volksbank (MVB) im Foyer der ISB ausgerichtet.

Zum Auftakt konnten sich die Teilnehmerinnen in zwei Workshops über Förderprogramme und -produkte und die richtige Work-Life-Balance im eigenen Unternehmen informieren. Im Talk sagte Daniela Schmitt, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau: „Gründen ist eine ganz eigene Erfahrung und eine Existenzgründung schafft die Möglichkeit, sich eine eigene Work-Life-Balance aufzubauen. Viele junge Menschen und darunter auch immer mehr Frauen streben danach und erkennen, welche Vorteile das Unternehmerinnentum für ein selbstbestimmtes Leben mit sich bringt.“

Mit Julia von Dreusche von der N’Eis GmbH & Co. KG aus Mainz, Sandra Happel von „Die Helikopter Strategie“, ebenfalls aus Mainz, und Tanja Dorn von der mittlerweile in Hannover ansässigen Dorn Music GmbH & Co. KG, ließen gleich drei erfolgreiche Gründerinnen die Teilnehmerinnen an ihren Erfahrungen teilhaben: „Für meine Mitgründerin und mich war es eine tolle Erfahrung, mitzuerleben, wie sich N’Eis etabliert. Ein wesentlicher Faktor für unseren Erfolg war, dass wir uns aufeinander verlassen konnten und in Mainz viel Unterstützung erfahren“, erzählte von Dreusche.

Skandinavien-Kennerin und Bestseller-Autorin Maike van den Boom lieferte weitere Denkanstöße und Tipps für einen glücklichen Arbeitsalltag: Einfach mal zu machen und diese Freiheit zu spüren mache glücklich. Beim abschließenden Ausblick äußerte sich ISB-Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer: „Zu unseren Kunden zählen viele erfolgreiche Unternehmerinnen. Es ist uns stets eine Freude, sie bei der Verwirklichung ihrer Geschäftsideen mit Förderprodukten und Beteiligungen zu unterstützen.“ MVB-Vorstandsmitglied Herbert Kohlberg ergänzte: „Wir erleben seit einigen Jahren einen bemerkenswert kreativen und aufregenden Gründermarkt, insbesondere durch mutige Unternehmerinnen. Als Mainzer Volksbank ist es da eine spannende Gelegenheit, als finanzieller Partner zu zeigen, dass vieles möglich ist.“
 

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Julia Isermenger
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