Förderung der Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben

Zuschuss zur Übernahme eines Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben
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Das Wichtigste in Kürze

  • Zuschuss von 2.500 € nach Ablauf der Ausbildungszeit
  • Förderung  der Ausbildungsbetriebe für die Übernahme von Auszubildenden
  • Vorrausetzung: Verlust des ursprünglichen Ausbildungsplatzes
  • Antragstellung spätestens drei Monate nach Fortsetzung der Ausbildung bei der zuständigen Kammer
  • Ausbildungsbetrieb und Insolvenzbetrieb müssen in Rheinland-Pfalz liegen.

Beschreibung

Bei dem Programm handelt es sich um einen verlorenen (nicht rückzahlbaren) Zuschuss, der sicherstellen soll, dass Auszubildende, die ihre Ausbildung auf Grund einer Insolvenz des bisherigen Ausbildungsbetriebes nicht fortführen können, die Ausbildung in einem neuen Betrieb fortsetzen und abschließen können.


Der Ausbildungsbetrieb, der Auszubildende aus Insolvenzbetrieben zur Fortsetzung der Ausbildung übernimmt. Voraussetzung dabei ist, dass die oder der Auszubildende im Zusammenhang mit der Beantragung, Eröffnung oder Abweisung eines Insolvenzverfahrens, eines Liquidations- oder Gesamtvollstreckungsverfahrens, einer Betriebsstilllegung oder –schließung oder durch den Wegfall der Ausbildungsberechtigung den jeweiligen Ausbildungsplatz verloren hat.

Es muss sich um einen Berufsausbildungsvertrag nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung handeln, der in das Verzeichnis der Berufsbildungsverhältnisse bei der zuständigen Kammer oder sonst zuständigen Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz eingetragen worden ist.

Der Ausbildungsbetrieb muss seine Betriebsstätte oder Praxis in Rheinland-Pfalz haben.

Aufwendungen, die durch die Ausbildung und die Integration der Auszubildenden in den Betrieb entstehen.

Die Förderung erfolgt durch die Vergabe eines Zuschusses. Je Ausbildungsverhältnis kann ein einmaliger Zuschuss in Höhe von 2.500 Euro gewährt werden. Die Auszahlung erfolgt auf Antrag des Ausbildungsbetriebes nach Ablauf der restlichen Ausbildungszeit.

Anträge sind über die zuständige Kammer (Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer) oder den sonstigen Stellen gem. Berufsbildungsgesetz spätestens drei Monate nach Fortsetzung der Ausbildung einzureichen.

Die Bewilligung des Zuschusses erfolgt durch die ISB.


Kontakt


Sandra van Deursen
06131 6172-1330
Stephanie von Stedman-Bastian
06131 6172-1350
Petra Sommer
06131 6172-1152
Alexandra Rinke
06131 6172-1252
Ines Krämer
06131 6172-1322