ZUKUNFT JETZT: Arbeit, KI & Nachhaltigkeit im Wandel

Wie der Mittelstand Zukunft aktiv gestaltet

Die Zukunftsfähigkeit mittelständischer Unternehmen entscheidet sich zunehmend an ihrer Fähigkeit, technologische Innovationen und nachhaltiges Wirtschaften erfolgreich miteinander zu verbinden. Vor diesem Hintergrund luden die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) und die Sparkasse Kaiserslautern zur Veranstaltung „Zukunft jetzt: Arbeit, KI & Nachhaltigkeit im Wandel“ ein, um gemeinsam mit Expertinnen und Experten über zentrale Transformations- und Zukunftsthemen zu diskutieren.

„Unser Mittelstand steht für Ideenreichtum, Anpassungsfähigkeit und unternehmerischen Mut – und damit für eine zentrale Stärke des Wirtschaftsstandorts Rheinland-Pfalz. Künstliche Intelligenz, nachhaltiges Wirtschaften und neue Formen der Arbeit verändern die Bedingungen, unter denen Unternehmen erfolgreich sind. Entscheidend ist, dass aus diesem Wandel konkrete Chancen für mehr Produktivität, neue Geschäftsmodelle und gute Arbeitsplätze entstehen. Als Land wollen wir dafür verlässliche Rahmenbedingungen und Innovationen gezielt unterstützen“, sagte Wirtschaftsminister Michael Ebling.

„Die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft entscheidet sich daran, wie gut es gelingt, Innovationen in die Praxis zu überführen. Künstliche Intelligenz kombiniert mit modernen Arbeitsformen bieten gerade für den Mittelstand große Chancen. Entscheidend ist, diese Entwicklungen als Landesförderbank aktiv zu gestalten und die Unternehmen auf ihrem Weg zu begleiten“, sagte Dr. Ulrich Link, Vorstandsmitglied der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB).

Im Rahmen der Talkrunde berichteten Julian Hund, Geschäftsführer der Montavis GmbH und Sebastian Lanzer als CEO & Co-Founder der PROAURIS GmbH über die Bedeutung von Digitalisierung im Arbeitsalltag. So betonten beide Unternehmer die Funktion Künstlicher Intelligenz vor allem als Werkzeug, das Fachkräften zeitaufwendige Routineaufgaben abnimmt und so Freiräume für Wissen und Kreativität schafft. Die Technologie übernimmt zwar die Fleißarbeit, aber der Mensch behält dabei die fachliche Kontrolle.

Christian Wehner, SPIEGEL-Bestsellerautor und Begründer des KIDULT-Philosophie, bringt in seiner Keynote eine unbequeme These mit auf die Bühne: „Kinder brauchen Naivität, um zu überleben. Das Erste, was wir Erwachsene tun, ist, ihnen genau das abzutrainieren. Meine neue Keynote zeigt, warum Unternehmen genau diese Fähigkeit zurückholen müssen, wenn sie im Wettbewerb der künstlichen Intelligenz bestehen wollen.“

Hintergrund:
Mit dem Einzelbetrieblichen Innovations- und Technologieförderungsprogramm (InnoTop) hält die ISB ein eigenes Förderinstrument bereit. Es unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei Forschungs- und Entwicklungsvorhaben und den dazugehörigen Durchführbarkeitsstudien. Je nach Unternehmensgröße und Innovationshöhe reicht der Zuschuss von 50 bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Voraussetzung ist, dass die Vorhaben ein technisches und finanzielles Risiko bergen und neue oder wesentlich verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen zum Ziel haben. Weitere Informationen unter: 358 Einzelbetriebliches Innovations- und Technologieförderungsprogramm (InnoTop) im Rahmen des EFRE 2021-2027

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