Rheinquartier Lahnstein – Leuchtturmprojekt im Welterbe Mittelrhein

Vorstellung Projekt auf der EXPO REAL 2017

(v.l.n.r.): Dr.-Ing. Thorsten Neumann, Daniela Schmitt, Frank Puchtler, Dr. Ulrich Link, Moderator Marius Zimmermann

Lebensraum für tausend Menschen in tausend Tagen: Auf dem seit 1997 brachliegenden Güterbahnhof in Lahnstein entsteht auf einem Areal von über 135.000 Quadratmetern ein Wohnquartier im Mittelrheintal. Im Rahmen der EXPO REAL 2017 in München, Europas größter Messe für Immobilien und Investitionen, wurde das Projekt auf Einladung der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) am Gemeinschaftsstand des Innovationsstandortes Rheinland-Pfalz vorgestellt.

„Wenn der Charme des Weltkulturerbes Mittelrheintal und Unternehmergeist zusammentreffen, können auf Konversionsflächen herausragende Immobilienentwicklungen entstehen. Das Rheinquartier wird in diesem Zusammenhang eine überregional beachtete Marke setzen“, sagte Daniela Schmitt, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz.

Dr.-Ing. Thorsten Neumann, Geschäftsführer der Rheinquartier GmbH & Co. KG, gab gezielt Einblick in das Projekt: „Knapp zwanzig Jahre lang fand die Stadt Lahnstein keinen Investor, der das Areal – einen alten Güterbahnhof – umwandeln wollte. Dafür gab es gute Gründe: Da waren alte Bahnanlagen, die vor sich hin rosteten, mögliche Bodenverunreinigungen nach einer mehr als 100-jährigen Nutzung der Gleisanlagen, eine Population einer streng geschützten Eidechsenart und mögliche Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Wir – mein Kompagnon Andreas Mangold und ich – haben uns davon nicht abschrecken lassen. Wir hatten recht: Zurzeit werden die Bodenplatten für die ersten Häuser gegossen, die Leerrohre für E-Mobilität sind schon verlegt: Wir haben nicht nur eine Industriebrache umgewandelt, sondern sind dabei, ein Leuchtturmprojekt zu verwirklichen.“

„Das Rheinquartier ist eine große Entwicklungschance für Lahnstein und die Region“, sagte Frank Puchtler, Landrat des Rhein-Lahn-Kreises.

Der Rhein-Lahn-Kreis hat Potenzial: „Im vergangenen Jahr haben wir mit rund 16,8 Millionen Euro gewerbliche, kommunale und private Kunden im Rhein-Lahn-Kreis gefördert. Hiervon wurden in der Wirtschaftsförderung 40 Anträge in Höhe von 14,5 Millionen Euro zugesagt und somit 88 Arbeitsplätze gesichert. Im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung haben wir mit einem Volumen von 2,3 Millionen Euro die Schaffung und Modernisierung von 38 Wohneinheiten ermöglicht“, sagte Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB.

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