Darlehen von rund 3,1 Millionen Euro und knapp 710.000 Euro Tilgungs­zuschuss für bezahl­bares Wohnen in Trier

ISB-Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer überreicht Förderbescheid an die Wohnraumentwicklung Feyen I GmbH & Co. KG

Mit zwei ISB-Darlehen in Höhe von insgesamt rund 3,1 Millionen Euro und einem Tilgungszuschuss in Höhe von knapp 710.000 Euro fördert das Land Rheinland-Pfalz über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) den Neubau von zwei Häusern in der Charles-Mannay-Straße 50 und 52 in Trier. Im Rahmen des Bauvorhabens entstehen insgesamt 32 geförderte Wohnungen, davon werden acht barrierefrei ausgestattet. Ulrich Dexheimer, Vorstandssprecher der ISB, überreichte die Förderzusage an den Geschäftsführer der Wohnraumentwicklung Feyen I GmbH & Co. KG, Dr. Martin Koch. 

„Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit den Akteuren hier vor Ort dazu beitragen können, dass 32 neue attraktive und vor allem auch bezahlbare Wohnungen entstehen können. Dank der barrierefreien Ausstattung von acht der geförderten Wohnungen werden die Anforderungen des demografischen Wandels berücksichtigt und die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen geschaffen“, sagte Dexheimer. Die ISB biete Investoren mit dem nachrangigen ISB-Darlehen sehr günstige Konditionen und den mitfinanzierenden vorrangigen Hausbanken ein hohes Maß an Sicherheit. 

„Wir wollen, dass alle Menschen gut in Trier wohnen können. Dieser heutige Schritt ist dabei ein wichtiger Baustein“, erklärt Oberbürgermeister Leibe. „Trier ist eine sogenannte Schwarmstadt und wächst. Damit ist begehrter Wohnraum stark nachgefragt. Wir müssen alles daran setzen, um mehr bezahlbaren und mehr sozialen Wohnraum anbieten zu können. Zuletzt hat der Stadtrat den Grundsatzbeschluss zur Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft gefasst, zuvor den Flächennutzungsplan beraten, und die Stadt Trier saniert darüber hinaus auch bereits vorhandene Gebäude. Dies alles vor der Tatsache: Gutes Wohnen ist ein Grundbedürfnis der Menschen.“

Wohnraumentwicklung-Feyen-Geschäftsführer Koch ergänzte: „Viele Wohnungsnachfrager können sich die teuren Neubaumieten nicht mehr leisten. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, hier gegenzusteuern und dazu ein Konzept entwickelt, das begehrenswerten Wohnraum endlich wieder bezahlbar macht.“ Die Fertigstellung sei für Mai 2018 geplant. Durch die Förderung sei es möglich, die Sozialwohnungen in dieser Wohnanlage zu Nettokaltmieten von 6,00 Euro für Haushalte mit niedrigeren Einkommen und von 7,00 Euro für Haushalte mit mittleren Einkommen zu vermieten. 

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Claudia Belz
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