Wohnen in Orts- und Stadtkernen

Wohnen in Orts- und Stadtkernen

Das Land Rheinland-Pfalz fördert vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und sich verändernder Nachfragestrukturen auf dem Wohnungsmarkt die Stärkung der Innenstädte und Bestandsgebiete in Innenstädten und Innerortslagen. Mit dem Programm werden folgende Ziele verfolgt:

  • Förderung neuer Wohnformen, wie gemeinschaftliches, generationenverbindendes oder seniorenfreundliches Wohnen
  • die Herstellung von barrierefreiem Wohnraum
  • Stärkung der innerörtlichen und innerstädtischen Strukturen
  • Erhöhung der Attraktivität dieser Gebiete für Wohnen und Arbeiten
  • Erhaltung bzw. Verbesserung der sozialen, kulturellen, freizeitbezogenen und Versorgungsinfrastruktur
  • Beseitigung städtebaulicher und struktureller Missstände
  • Reaktivierung von Brachflächen

Was wird gefördert?

  • Bauprojekte in innerörtlichen/innerstädtischen Lagen von Kommunen, die einen Beitrag zu o.g. Zielen leisten. 
  • Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen im Bestand, Ersatzbaumaßnahmen (Errichtung eines neuen Wohngebäudes nach Abriss eines Bestandsgebäudes auf demselben Grundstück), soweit sie in innerörtlichen Lagen durchgeführt werden, und Maßnahmen zur Wohnumfeldverbesserung auf der im Eigentum der Antragstellerin oder des Antragstellers stehenden Wohnanlage.
  • Neubaumaßnahmen werden nur gefördert, wenn sie im Zusammenhang mit einer der vorbezeichneten Baumaßnahmen stehen.
  • Das zu fördernde Vorhaben muss mindestens vier abgeschlossene Wohneinheiten umfassen. Bei der Planung und dem Bau der Wohnungen ist die DIN 18040 Barrierefreies Bauen - Teil 2: Wohnungen zugrunde zu legen. Die nutzbare Wohnfläche muss nach Fertigstellung mindestens 60 % betragen.
  • Vorrangig werden solche Maßnahmen gefördert, bei denen barrierefreier Wohnraum sowie Wohnraum für gemeinsames Wohnen von älteren Menschen und jungen Familien geschaffen wird.

Wer wird gefördert?

Das Förderangebot richtet sich an Projektträger. Das können private Investorinnen oder Investoren, Wohnungsbaugesellschaften oder auch Kommunen sein. Wer von einem Projektträger eine Wohnung zur Selbstnutzung erwerben möchte, kann in diesem Programm ebenfalls gefördert werden. Die selbstnutzende Erwerberin oder der selbstnutzende Erwerber muss Einkommensgrenzen einhalten. Ist das Objekt zur Vermietung vorgesehen, sind Mietobergrenzen einzuhalten. 

Wie wird gefördert?

  • Mit einem Zuschuss bis zu 250 EUR pro m² Wohnfläche, höchstens jedoch 40 % der förderfähigen Kosten.

In besonders begründeten Fällen kann der Zuschuss angehoben werden, wenn die erforderlichen Kosten für eine Sanierung bzw. Modernisierung oder den Umbau wegen spezieller Anforderungen an das Bauvorhaben die Wirtschaftlichkeit der Gesamtmaßnahme ausschließen.

Wie bekomme ich die Fördermittel?

  • Anträge auf Förderung sind vor Beginn der Bauarbeiten unter Verwendung des Antragsformulars bei der ISB zu stellen.
  • Die Förderung wird nur gewährt, wenn die Kosten nicht bereits im Rahmen der Städtebauförderung, der Dorferneuerung oder der sozialen Wohnraumförderung berücksichtigt wurden.
  • Die geförderten Wohnungen müssen 10 Jahre wohnwirtschaftlich genutzt werden. Bei selbstgenutzten Wohnungen muss zum Erwerbszeitpunkt die Einkommensgrenze durch die Erwerberin oder den Erwerber eingehalten werden. 
  • Nicht gefördert werden Maßnahmen, deren Bau bereits begonnen oder für den bindende Verpflichtungen (z. B. Darlehensverträge) eingegangen wurden, bevor die Förderzusage erteilt ist. Das Ministerium der Finanzen kann in begründeten Fällen in den vorzeitigen Baubeginn oder den vorzeitigen Vertragsabschluss einwilligen.

Weitere Informationen: 

"Förderprogramm: Wohnen in Orts- und Stadtkernen"

Kontakt

bei der ISB
Michael Back
Telefon: 06131 6172-1640

Monika Becker
Telefon: 06131 6172-1739

Alexandra Wüst
Telefon: 06131 6172-1764

Heiko Merz
Telefon: 06131 6172-1746

Wenn Sie Fragen zu Ihrem bestehenden Engagement haben, finden Sie Ihre Gesprächspartnerin oder Ihren Gesprächspartner hier.

 

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