Sonderprogramm zur Förderung von Wohnraum für Flüchtlinge und Asylbegehrende

Sonderprogramm zur Förderung von Wohnraum für Flüchtlinge und Asylbegehrende

Vor dem Hintergrund einer steigenden Zahl von Flüchtlingen und Asylbegehrenden in Rheinland-Pfalz und der damit verbundenen Nachfrage nach Wohnraum soll mit diesem Programm die Wohnraumversorgung von Flüchtlingen oder Asylbegehrende in Rheinland-Pfalz im Anschluss an die vorläufige staatliche Unterbringung nachhaltig verbessert werden. 

Wer wird gefördert?

  • Eigentümer oder dinglich Nutzungsberechtigte von Gebäuden, die diese für die Unterbringung von Flüchtlingen oder Asylbegehrende herrichten.

Wie wird gefördert?

  • Mit einem i. d. R. nachrangig durch Grundpfandrecht gesicherten Darlehen der ISB (ISB-Darlehen Wohnraum für Flüchtlinge und Asylbegehrende).
  • Die Höhe des ISB-Darlehens  Wohnraum für Flüchtlinge und Asylbegehrende beträgt 650 Euro je m² förderfähiger Wohnfläche. Das Darlehen ist begrenzt auf die Höhe der voraussichtlichen Investitionskosten. Die voraussichtlichen Investitionskosten sind durch einen fachkundig erstellten Kostenvoranschlag zu belegen.

Was wird gefördert?

  • Bauliche Maßnahmen, durch die ein Gebäude ganz oder teilweise zu Wohnzwecken nutzbar gemacht wird. Die Förderung des Neubaus oder Erwerbs ist ausgeschlossen.

Was ist zu beachten?

  • Der geförderte Wohnraum ist 10 Jahre zweckgebunden.
  • Während der Zweckbindung besteht für die zuständige Gemeinde ein Besetzungsrecht. 
  • Mit der Maßnahme darf bei Antragstellung noch nicht begonnen worden sein.
  • Auf Antrag ist ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn möglich.
  • Nach Abschluss der Maßnahme, darf eine festgelegte Anfangsmiete nicht überschritten werden.

Wie beantrage ich das lSB-Darlehen Wohnraum für Flüchtlinge und Asylbegehrende?

  • Den Antrag können Sie hier abrufen. Wir empfehlen im Vorfeld ein Beratungsgespräch in der ISB.
  • Mit dem Antrag ist eine Stellungnahme der zuständigen Gemeinde ob das Bauvorhaben geeignet ist, auf ISB Vordruck vorzulegen. Die fachliche Stellungnahme des Ministeriums für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen (MIFKJF) holt die ISB ein.

Ansprechpartner

bei der ISB
Michael Back
Telefon: 06131 6172-1640

Monika Becker
Telefon: 06131 6172-1739

Alexandra Wüst
Telefon: 06131 6172-1764

Heiko Merz
Telefon: 06131 6172-1746

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