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Barrierefreiheit im Tourismus

Im Rahmen dieses Förderprogramms werden bei gewerblichen, touristischen Unternehmen Investitionsvorhaben zur Schaffung von Barrierefreiheit gefördert, die in den Modellregionen, die mittels des Wettbewerbs „Tourismus für Alle - Wettbewerb zur Entwicklung barrierefreier touristischer Modellregionen in Rheinland-Pfalz“ festgelegt wurden, umgesetzt werden.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden kleine und mittlere gewerbliche, touristische 

  • Beherbergungsbetriebe ab 10 Betten, die nach Maßnahmeabschluss mindestens 10 Prozent der Zimmer barrierefrei ausgebaut haben,
  • Gastronomiebetriebe ab 10 Tischen, die nach Maßnahmeabschluss mindestens 50 Prozent der Tische barrierefrei nutzbar haben,
  • Campingbetriebe ab 10 Stellplätzen.

Die jeweiligen Betriebe müssen die für den Beherbergungs- bzw. Gastronomiebereich wesentlichen Bereiche (Parkplatz, Zuwegung, Rezeption bzw. Empfang, gastronomischer Bereich und eine sanitäre Einrichtung) barrierefrei zugänglich gemacht haben.

Die genannten Betriebe müssen in den Modellregionen, die mittels des Wettbewerbs „Tourismus für Alle - Wettbewerb zur Entwicklung barrierefreier touristischer Modellregionen in Rheinland-Pfalz“ festgelegt wurden, ihr Investitionsvorhaben umsetzen. 

Spätestens sechs Monate nach Maßnahmeabschluss ist mindestens die Zertifizierung „Reisen für Alle - Barrierefreiheit geprüft Stufe 1“ (siehe Downloads – Qualitätskriterien) nachzuweisen.

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Errichtung, die Erweiterung und der Umbau von Gebäuden zur Erreichung der Barrierefreiheit, sowie die Anschaffung von Einrichtungsgegenständen, die der Barrierefreiheit dienlich sind. Es sind nur solche Ausgaben förderfähig, die im Katalog der förderfähigen Ausgaben explizit als solche aufgeführt sind. 

Auf den Katalog der förderfähigen Ausgaben im Anhang der Verwaltungsvorschrift wird verwiesen.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt als (nicht rückzahlbarer) Investitionszuschuss in Höhe des Förderhöchstsatzes von bis zu 40%. Der Mindestzuschussbetrag zum Bewilligungszeitpunkt liegt bei 20.000 EUR (förderfähige Kosten mindestens 50.000 EUR).

Zuwendungen werden grundsätzlich nur für Vorhaben gewährt, die innerhalb von 12 Monaten durchgeführt (beendet) werden. Bei einer Errichtung von Gebäuden verlängert sich diese Frist auf grundsätzlich 24 Monate.

Die Förderung erfolgt als De-minimis Beihilfe. Die Höchstgrenze von maximal 200.000 Euro innerhalb von drei Steuerjahren ist zu beachten.

Antragsverfahren

Zur Antragstellung ist die Registrierung im ISB-Kundenportal notwendig. 

Der Förderantrag muss vor Investitionsbeginn (dies ist grundsätzlich der verbindliche – schriftliche oder mündliche – Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages) bei der ISB eingegangen und die schriftliche Bestätigung durch die ISB, dass die Fördervoraussetzungen vorbehaltlich einer detaillierten Prüfung dem Grunde nach erfüllt werden, muss vor Investitionsbeginn erteilt worden sein. Als Investitionsbeginn gilt auch ein auf die Finanzierung des Vorhabens abgeschlossener Darlehens- oder Finanzierungsvertrag bzw. auch die Aufnahme von Eigenleistungen.

Mit dem Investitionsvorhaben muss grundsätzlich spätestens drei Monate nach Antragstellung begonnen werden.

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Ansprechpartner

bei der ISB

Herr Frank Schaaf
Telefon 06131 6172-1306
Telefax 06131 6172-1399
frank.schaaf@isb.rlp.de 

Herr Ralf Göppert
Telefon 06131 6172-1328
Telefax 06131 6172-1399
ralf.goeppert@isb.rlp.de

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