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Regionalförderung Fördergebiet Gemeinschaftsaufgabe

Beschreibung des Förderprogramms

Im Rahmen der Programme zur regionalen Wirtschaftsförderung werden Investitionsvorhaben von Unternehmen in strukturschwachen Regionen des Landes Rheinland-Pfalz gefördert. Dabei bestehen Fördermöglichkeiten im Gebiet der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW-Gebiete).

Wer wird gefördert?

Gefördert werden überwiegend überregional tätige, gewerbliche Produktionsbetriebe sowie bestimmte Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe (einschließlich Fremdenverkehrsbetriebe).

Unterstützt wird 

bei kleinen und mittleren Unternehmen

  • die Errichtung einer neuen Betriebsstätte 

  • die Erweiterung einer bestehenden Betriebsstätte

  • die Diversifizierung der Produktion einer Betriebsstätte in vorher dort nicht hergestellte Produkte 

  • die grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses einer bestehenden Betriebsstätte 

sowie bei Großunternehmen Erstinvestitionen zugunsten neuer Wirtschaftstätigkeiten in dem betreffenden Gebiet. 

Die Förderung setzt in der Regel die Schaffung von neuen bzw. Sicherung von Dauerarbeitsplätzen voraus.

Was wird gefördert?

Gefördert werden eigenbetrieblich, gewerblich genutzte Investitionen (nur neue Wirtschaftsgüter) des Anlagevermögens (bauliche Kosten, Maschinen/Einrichtungen) und bestimmte immaterielle Wirtschaftsgüter. Grundsätzlich nicht gefördert werden die Kosten für Grunderwerb, Kraftfahrzeuge, Luftfahrzeuge, Schiffe, gebrauchte Wirtschaftsgüter, Ersatzbeschaffungsinvestitionen sowie Wirtschaftsgüter, die nicht räumlich ausschließlich in der geförderten Betriebsstätte verbleiben und gemietete, geleaste oder im Wege des Mietkaufs angeschaffte Wirtschaftsgüter. Berücksichtigt werden Investitionsvorhaben ab einem förderfähigen Mindestinvestitionsvolumen von 50.000,00 Euro, die innerhalb des höchstmöglichen Investitionszeitraumes von 36 Monaten durchgeführt werden.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt als (nicht rückzahlbarer) Investitionszuschuss in Höhe des entsprechenden Förderhöchstsatzes. Dabei kann die Zuwendung je nach Art des Vorhabens von 10% bis zu 30% der förderfähigen Kosten betragen. Für Investitionsmaßnahmen, deren Investitionsvolumen 10 Mio. EUR überschreitet, wird ein Fördersatz von 5% für den 10 Mio. EUR übersteigenden Betrag gewährt.

Wo wird beantragt?

Der Förderantrag muss vor Investitionsbeginn (= grundsätzlich der Abschluss eines Lieferungs- oder Leistungsvertrages) bei der ISB eingegangen sein. Als Investitionsbeginn gilt auch ein auf die Finanzierung des Vorhabens abgeschlossener Darlehens- oder Finanzierungsvertrag. Vor dem Beginn des Investitionsvorhabens ist die schriftliche Bestätigung der grundsätzlichen Förderfähigkeit durch die Bewilligungsstelle abzuwarten. Nach Antragstellung erfolgt eine Antragskomplettierung durch ergänzende Angaben von Seiten des Investors, sowie fachliche Stellungnahmen der zuständigen Kammer (IHK, HWK) bzw. ergänzend der Agentur für Arbeit.

Mit dem Investitionsvorhaben muss grundsätzlich spätestens drei Monate nach Antragstellung begonnen werden.

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Ansprechpartner

bei der ISB
Herr Frank Schaaf
Telefon 06131 6172-1306
Telefax 06131 6172-1399
frank.schaaf@isb.rlp.de 

Herr Harald Bechtoldt
Telefon 06131 6172-1329
Telefax 06131 6172-1399
harald.bechtoldt@isb.rlp.de

Herr Ralf Göppert
Telefon 06131 6172-1328
Telefax 06131 6172-1399
ralf.goeppert@isb.rlp.de

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