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Mitarbeiterbeteiligungsprogramm: FondsRLPplus

Beschreibung des Förderprogramms

Es handelt sich um ein einfaches, niedrigschwelliges und leicht umsetzbares Instrument zur Realisierung von Mitarbeiterbeteiligung in Unternehmen durch die Kombination eines Eigenbeitrages der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters mit einem Nachrangdarlehen der ISB. Ziel ist die Stärkung der Identifikation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit ihren arbeitgebenden Unternehmen durch Erfolgsbeteiligung sowie die Stärkung des wirtschaftlichen Eigenkapitals des Unternehmens durch die eingebrachten Finanzierungsmittel.

Wer wird gefördert?

Mittelständisch strukturierte Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß der jeweils gültigen EU-Definition, mit Sitz und Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz. Die wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens dürfen keinen Anlass zu Bedenken geben.

Die sich beteiligende Mitarbeiterin oder der sich beteiligende Mitarbeiter muss in einer Betriebsstätte beschäftigt sein, die in Rheinland-Pfalz gelegen ist. Sie oder er muss sich in einem abhängig beschäftigten, ungekündigten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis befinden. 

Was wird gefördert?

Das Kapital, das dem Unternehmen über Genussrechtskapital der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters und Nachrangdarlehen der ISB zur Verfügung gestellt wird, ist betrieblichen Zwecken zuzuführen.

Wie wird gefördert? 

Die Mindestbeteiligungssumme beträgt 5 TEUR und höchstens 10 TEUR pro Mitarbeiterin oder Mitarbeiter. Die dem Unternehmen pro Mitarbeiterin oder Mitarbeiter zur Verfügung gestellte Gesamtsumme setzt sich aus 40 % Genussrechtkapital der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters und 60 % Nachrangkapital der ISB zusammen. Pro Unternehmen können über dieses Programm maximal 500 TEUR finanziert werden. 

Die Mitarbeiterbeteiligung hat eine Laufzeit von 10 Jahren und ist endfällig zurück zu zahlen.

Die laufende Vergütung für das gesamte zur Verfügung gestellte Kapital liegt bei 5 % p.a. Im Erfolgsfall erhöht sich die Vergütung um 2 Prozentpunkte auf 7 % p.a. Am Ende der Laufzeit erhält die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter eine Bonuszahlung von 1 % pro Jahr der Laufzeit, also 10 % des Gesamtkapitals. Die Aufteilung der Vergütung für das Genussrecht einerseits und das Nachrangdarlehen andererseits bewirkt, dass – je nach Erfolg – die Vergütung für die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter im Durchschnitt zwischen 9 % und 14 % p.a. liegt, was einem durchschnittlichen Aufwand für das Unternehmen zwischen 6 % und 8 % p.a. entspricht.

Zur Absicherung des Mitarbeiterbeitrages wird von Seiten der ISB eine Garantie gewährt, die in den ersten beiden Jahren 100 %, in den darauf folgenden Jahren 90 % garantiert. 

Wo wird beantragt?

Die Anträge auf Gewährung der Mitarbeiterbeteiligung sind gemeinsam von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und Unternehmen, unter Verwendung der auf der Internetseite der ISB erhältlichen Formulare, an die ISB zur richten. Bestehen seitens des Unternehmens Zweifel an der Eigenbonität zur Teilnahme an dem Mitarbeiterbeteiligungsprogramm, kann der Antrag des Unternehmes bereits zur Vorprüfung vorab ohne Mitarbeiteranträge gestellt werden.

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Ansprechpartner

bei der ISB
Frau Vanessa Möbus
Telefon 06131 6172-1353
Telefax 06131 6172-1375
vanessa.moebus@isb.rlp.de

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