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11.03.2016

Technologieförderung für KMU: kleinere Forschungs- und Entwicklungsaufträge mit neuen Programm InnoStart jetzt einfach und schnell

In Rheinland-Pfalz gibt es im Rahmen der Landes-Technologieförderung das neue Förderprogramm InnoStart. Es zielt darauf ab, die Fördermittel für kleinere Forschungs- und Entwicklungsaufträge einfach und schnell auszuzahlen.

Wirtschaftsministerin Eveline Lemke, Dr. Andreas Gebhard, Geschäftsführer der Tribologic GmbH Kaiserslautern, Prof. Dr. Ing. Ulf Breuer, Geschäftsführer des Instituts für Verbundwerkstoffe GmbH (IVW) Kaiserslautern, Ulrich Dexheimer, Sprecher des Vorstandes der ISB, Richard Ortseifer, Referent im Wirtschaftsministerium (v.l.n.r.)

Das Land Rheinland-Pfalz hat das Innovations- und Technologie-Förderprogramm InnoTop, das sich an Betriebe richtet, um das Fördermodul InnoStart ergänzt. Mit einem 50-prozentigen Zuschuss bis zu 12.500 Euro wird dabei die Vergabe von Forschungs- und Entwicklungsaufträgen von kleinen und mittelständischen Unternehmen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen gefördert.

Die Tribologic GmbH ist das erste Unternehmen in Rheinland-Pfalz, das diese Förderung bekommt. Das Start-up-Unternehmen ist auf norm- und anwendungsgerechte Reibungs- und Verschleißmessungen spezialisiert. Bei der Entwicklung eines neuen Prüfverfahrens wird das Unternehmen von dem Institut für Verbundwerkstoffe (IVW) aus Kaiserslautern im Bereich Elektronik unterstützt.

Wirtschaftsministerin Eveline Lemke: „Mit InnoStart bieten wir unseren mittelständischen Unternehmen einen neuen und einfachen Zugang zum Technologietransfer.“ Dabei werde gezielt die Zusammenarbeit mit Hochschulen oder Forschungseinrichtungen bei der eigenen Entwicklung von innovativen Produkten und Verfahren unterstützt. „Mit der unkomplizierten Förderung von niedrigschwelligen Einstiegsprojekten haben wir die Möglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen, die Kompetenzen und Ressourcen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu nutzen, erheblich verbessert. Das beschleunigt die Entwicklung neuer Produkte.“

„InnoStart steht für geringen Verwaltungsaufwand und eine schnelle Förderentscheidung“, so Ulrich Dexheimer, Sprecher des Vorstandes der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB). „Das Fördermodul unterstützt kleine und mittlere Unternehmen oder Handwerksbetriebe (KMU), die aufgrund geringerer personeller und sächlicher Grundausstattungen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten nicht selbst erbringen können. Hier stehen Forschungseinrichtungen wie das IVW ergänzend zur Seite. Die Antragstellung erfolgt direkt bei der ISB.“

Die Förderung für InnoStart kann bei der ISB Rheinland-Pfalz beantragt werden. Die Fördergelder werden über Landesmittel sowie über Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)  bereitgestellt.

Pressekontakt

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
Kristina Rogoß
Holzhofstr. 4
55116 Mainz
Telefon: 06131 6172-1670
Telefax: 06131 6172-1299
kristina.rogoss(at)isb.rlp.de
www.isb.rlp.de
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