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07.06.2017

Nachbericht: Zehn Jahre ISB-Gründertag am 01. Juni 2017 in Mainz

Viele der Institutionen, die Existenzgründerinnen und -Gründer im Land unterstützen, nutzten beim Gründertag-Infomarkt die Gelegenheit, um mit den Jungunternehmerin ins Gespräch zu kommen. So wie hier am Stand des Technologiezentrums Mainz (TZM).

Neben den Podiumsrunden und Workshops bietet der ISB-Gründertag auch immer ausreichend Zeit zum Austausch, Kennenlernen und Netzwerken.

Dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing (re.) und dem ISB-Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer (li.) liegen die Förderung von Betriebsgründungen in Rheinland-Pfalz besonders am Herzen.

Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing (re.) im Gespräch mit dem Mittelstandlotsen Rheinland-Pfalz, Eckart Helfferich (Mi.), am Stand des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau.

In einer Talkrunde mit SWR-Moderatorin Patricia Küll skizzierte der Sprecher des ISB-Vorstandes, Ulrich Dexheimer, wie eine ISB-Förderungen in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen und dessen Hausbank abläuft.

„Wir wollen Rheinland-Pfalz zum führenden Bundesland in Sachen Existenzgründung machen“, sagte Wirtschaftsminister Wissing auf dem Podium.

Die Förderexperten Mike Walber (Beteiligungen, Venture Capital), Frank Schaaf (Investitionszuschüsse), Michael Stieb (Ausbildungs- und Mittelstandförderung) und Birgit Szöcs (Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH) (v.l.n.r.) stellten die wichtigsten Daten und Fakten der gründerrelevanten ISB-Programme vor. Anschließend ging es in die parallelen Workshops eins bis drei.

Der Workshop „Welches Förderprogramm passt zu mir“ wurde von ISB-Experte Michael Stieb geleitet.

Im ISB-Foyer stellte Prof. Dr. Anna Rosinus von der Hochschule Mainz das „Business Model Canvas“ vor.

Die passenden Antworten zu allen steuerlichen Fragen einer Existenzgründung lieferte Steuerberater Walter Mock, Präsidiumsmitglied der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz.

Die Pause wurde dazu genutzt, um sich über die Inhalte der Workshops auszutauschen.

Danach ging es weiter mit den Workshops vier bis sechs. Mit dabei war Silke Philipps-Deters vom Designforum Rheinland-Pfalz, die über „Identität sichtbar machen: Corporate Design, Selbstmarketing und Netzwerk“ referierte.

Die „Strategische Betriebsnachfolge“ war Gegenstand des Workshops von Lisa Haus von der IHK für Rheinhessen und ihrem Kollegen Dr. Matthias Langner von der Handwerkskammer Rheinhessen.

Darf bei keinem Workshop fehlen: Block und Stift für Notizen.

Dr. Sabine Hertel-Schenk von der Hochschule Mainz gehört zu den renommiertesten Expertinnen im Land, wenn es um das Thema „Existenzgründung aus der Wissenschaft“ geht.

Beim Stehempfang nach den Workshops wurden weitere Kontakte geknüpft. Zum Beispiel am Stand der neu gegründeten Crowdfunding-Plattform „Ideenwald“ …

…oder beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) Rheinland-Pfalz.


Ob Businessplan, Vertriebsstrategie oder steuerliche Fragen – wer den Weg in die Selbstständigkeit wagt, hat vieles zu beachten. Gut, dass es schon seit vielen Jahren den Gründertag der Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH, der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) und des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) gibt. Denn dort hatten Gründungswillige, frisch gestartete Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Nachfolgerinnen und Nachfolger auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit, sich ausführlich über den erfolgreichen Weg in die Selbstständigkeit zu informieren. In sechs Workshops boten die Hochschule Mainz, die Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz, das descom – Designforum Rheinland-Pfalz, die Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen (IHK), die Handwerkskammer Rheinhessen (HWK), die Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH und die ISB umfassendes Expertenwissen und Praxis-Know-how rund um Neugründung und Nachfolge an.

Inhaltlich ging es dabei um die Themen Finanzierung, Steuern, Selbstvermarktung/Netzwerken sowie Strategische Betriebsnachfolge, Gründungen aus der Wissenschaft und das Business Model Canvas.
Bevor die Workshops starteten, stand zunächst Ulrich Dexheimer, Sprecher des ISB-Vorstands, in einem Begrüßungstalk mit Moderatorin Patricia Küll (SWR) auf dem Podium im Foyer des Landesförderinstituts. Hierbei stellte er zunächst die ISB und die Umsetzung eines Fördervorhabens mit dem Unternehmen und dessen Hausbank vor. Abschließend gab er den über 130 anwesenden Gästen noch einen Praxistipp: „Beim Bankgespräch kommt es nicht nur auf ein gut durchdachtes Geschäftsmodell an, sondern vor allem auch darauf, ob der Existenzgründer Unternehmergeist und Leidenschaft für seine Unternehmung vermitteln kann“, so Dexheimer.
Im Anschluss daran stand auch der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing auf dem Podium Rede und Antwort. Dabei betonte er die besondere Bedeutung eines guten Gründerklimas für die wirtschaftliche Entwicklung im Land. „Deshalb ist unser Ziel, nicht nur vorne mit dabei zu sein, sondern Rheinland-Pfalz zum führenden Bundesland in Sachen Existenzgründung zu machen“, sagte Wissing. Auf die Frage nach den rückläufigen Zahlen bei den Unternehmensneugründungen verwies der Minister zum einen auf die hohe Beschäftigungsquote in Rheinland-Pfalz. Zum anderen skizzierte er Maßnahmen, um für den Schritt in die Selbstständigkeit zu werben: „Wir wollen junge Menschen schon früh für den Weg in die berufliche Selbstständigkeit begeistern und schon in der Schule für das Unternehmertum sensibilisieren“, so der Minister.
Am Ende der Podiumsrunde stellten dann vier Experten von der ISB und der Bürgschaftsbank die verschiedenen Existenzgründer- und Mittelstandsförderprogramme vor. Mit dabei waren Frank Schaaf (Investitionszuschüsse), Michael Stieb (Ausbildungs- und Mittelstandförderung), Birgit Szöcs (Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH) und Mike Walber (Beteiligungen, Venture Capital).
Nach den Workshops bot sich zum Abschluss des Tages für alle Teilnehmenden und Experten beim abschließenden "Get-together" die Möglichkeit zum Kennenlernen, Netzwerken und  Erfahrungsaustausch. Umrahmt wurde der Stehempfang von einem Infomarkt mit wichtigen Gründungspartnern aus ganz Rheinland-Pfalz. Dort präsentierten sich der Einheitliche Ansprechpartner Rheinland-Pfalz (EAP), das Business + Innovation Center Kaiserslautern GmbH (BIC), die Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH, das Technologiezentrum Mainz (TZM), das Technologiezentrum Ludwigshafen (TZL), die Agentur für Arbeit Mainz, die Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz, der Mittelstandslotse Rheinland-Pfalz, die Business Angels Rheinland-Pfalz, die RKW Rheinland-Pfalz GmbH, die Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen, die Handwerkskammer Rheinhessen, das Institut für unternehmerisches Handeln (iuh) der Hochschule Mainz, die Crowdfunding-Plattform Ideenwald und das Gründungsbüro der Hochschule Trier.


In Verbindung stehende Informationen:

>> Pressemitteilung
>> Workshop 1 - Teil 1
>> Workshop 1 - Teil 2
>> Workshop 2
>> Workshop 3
>> Workshop 4
>> Workshop 5
>> Workshop 6

Kontakt

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
Antje Duwe
Holzhofstraße 4
55116 Mainz
Telefon: 06131 6172-1117
Telefax: 06131 6172-1299
antje.duwe(at)isb.rlp.de
www.isb.rlp.de
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