Sonderfälle der zoll­tech­nischen Abwicklung

Reparaturen im Inland und Drittland (aktive und passive Veredlung), Rückwaren sowie Ersatzteillieferungen

Reparatursendungen sowie Muster- und Ersatzteillieferungen gehören zur täglichen Praxis in der Exportabwicklung. Allerdings wirft die Abwicklung dieser Lieferungen oftmals Fragen auf. Beispielsweise lässt sich durch die korrekte Nutzung von Veredelungsverfahren bei Reparatursendungen Zeit und Kosten sparen. Werden Reparaturen nämlich außerhalb der EU durchgeführt und als passive Veredelung angemeldet, fallen Abgaben nur auf die Reparaturkosten an. Auch Waren, die in der EU repariert und danach wieder ins Drittland überführt werden, können im Besonderen Verfahren der Veredelung verzollt werden. 

Fragen stellen sich in der Praxis oftmals auch bei der Ursprungsfindung und bei der Anwendung von Zollpräferenzen – gerade auch mit Blick auf Ersatzteillieferungen. 

Im Seminar wird Ihnen nicht nur gezeigt wie Sie die Möglichkeiten der aktiven und passiven Veredelungen nutzen können. Sie gewinnen die zolltechnischen Kenntnisse, die Sie zur richtigen Versand- und Zollabwicklung derartiger „Sonderfälle“ benötigen. Zudem lernen Sie die erforderlichen Rahmenbedingungen kennen, um mögliche Zollvorteile, beispielsweise durch die Anwendung der Präferenzabkommen, für das Unternehmen zu nutzen. 

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